LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 07.05.10

Foto zur MitteilungErster Museumsdirektor Dr. Fritz Helmut Sonnenschein vor dem Tabakhaus.
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Foto zur MitteilungAls erstes Gebäude des Freilichtmuseums wird die Windmühle errichtet.
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Foto zur MitteilungBundespräsident Heinrich Lübke und seine Frau tragen sich bei ihrem Museumsbesuch in das Gästebuch ein.
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Foto zur MitteilungEine der ersten Setzmaschinen.
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Presse-Infos | Kultur

50 Jahre LWL-Freilichtmuseum Hagen - Das Museum feiert sein Jubiläum

Sonderausstellung "Museumsreif!" zeigt Objekte aus der Gründungsgeschichte

Bewertung:

Hagen (lwl). Das LWL-Freilichtmuseum lädt seine Besucher in diesem Jahr zu einem Streifzug durch 50 Jahren Museumsgeschichte ein. Denn das Hagener Freilichtmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) feiert 2010 sein 50-jähriges Bestehen mit der Sonderausstellung "Museumsreif! Als Handwerk und Technik ins Freilichtmuseum kamen". Zum Rahmenprogramm gehören eigens konzipierten Führungen, museumspädagogische Programme und Veranstaltungen.

Die Ausstellung blickt zurück auf die Anfangsjahre des Museums und thematisiert die Entstehung der Idee des "Freilichtmuseums Technischer Kulturdenkmale" bis zur Museumsgründung durch den LWL im Jahr 1960. Bereits seit En¬de der 1920er-Jahre bestanden Pläne für ein "Freilichtmuseum Technischer Kulturdenkmale" im Mäckingerbachtal. Erst viele Jahre später konnte die Stadt Hagen den LWL von der Bedeutung dieses Museums für Westfalen überzeugen. Der Vorsitzende der Landschaftsversammlung Dieter Gebhard betont:"Zu dieser Zeit, 1960, war die Gründung eines Technikmuseums eine echte Besonderheit, denn Exponate aus Handwerk und Technik wurden noch nicht als museales Sammlungsgut anerkannt. Die Präsentation von betriebsfähigen technischen Kulturdenkmalen in einem Freilichtmuseum war weltweit einmalig."

Die Ausstellung stellt Personen wie den Ideengeber Wilhelm Claas oder den Museumsdirektor Dr. Fritz Helmut Sonnenschein, sowie Institutionen, wie den LWL und die Stadt Hagen, mit ihren unterschiedlichen Positionen vor. In diesem Zusammenhang sind auch einzigartige Dokumente nd Objekte aus der Gründungsgeschichte des LWL-Freilichtmuseums zu sehen. Die Ausstellung blickt zurück, doch sie zeigt auch die Perspektiven für die nächsten Jahre auf: In einem Klangraum lauschen die Besucher den Visionen für die Zukunft des Museums.

"Wie ein roter Faden ziehen sich seltene und wertvolle, aber auch typische Schätze und Schätzchen aus der Sammlung durch die Ausstellungsräume," sagte LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale bei einem Ausstellungsrundgang. Zu jedem dieser Objekte, die in den letzten 50 Jahren zusammengetragen wurden, erzählt das Museum eine sorgfältig recherchierte Geschichte. Die Exponate spiegeln die sich wandelnden Fragestellungen, unter denen das Museum seit 1960 Exponate und Werkstätten erforscht, gesammelt und ausgestellt hat: von technikhistorischen Fragen über sozialgeschichtliche Themen bis zur Kulturgeschichte von Handwerk und Technik.

Ein speziell entworfenes Ausstellungsdesign unterstützt die inhaltliche Aussage und vermittelt die Besonderheiten der Museumsgeschichte anschaulich. Die Ausstellung macht den Bedeutungswandel der musealen Sammlungsobjekte anschaulich: Nach Stilllegung einzelner Werkstätten rettete das Museum ehemalige, nutzlos gewordene Gebrauchsgegenstände oft in letzter Minute vor der Verschrottung und präsentiert die Stücke nun als wertvolles, technisches Kulturgut.

Begleitprogramm
Die Jubiläumsausstellung ist ab dem 8. Mai bis zum 31. Oktober 2010 während der Öffnungszeiten des Museums zu besichtigen. Wer mehr über das Museum und seine Geschichte erfahren möchte, kann im Laufe der Saison an speziellen Führungen zum Thema "Museumsreif!" teilnehmen. Diese Führungen sind für Gruppen individuell buchbar. Kinder, Familien oder Schulklassen können im Rahmen eines neuen museumspädagogischen Angebotes unter dem Motto "Technik verbindet" mit technischen Funktionsweisen experimentieren. Tolle Preise erwarten alle Kinder, die an dem rätselhaften Suchspiel durch die Ausstellung teilnehmen und sich dort auf Spurensuche begeben.

Schließlich lockt ein buntes Begleitprogramm mit Aktionstagen unter dem Motto "Back to the Sixties!" oder einem "Blick hinter die Kulissen" der heutigen Museumsarbeit und weiteren thematischen Veranstaltungsschwerpunkten beim Kinder- oder Herbstfest. Die begleitende Fotoausstellung "Mein Freilichtmuseum!" zeigt ab dem 27. Juni fotografische Erinnerungen der Besucher aus vergangenen Jahrzehnten. Noch bis Anfang Mai können die interessantesten und schönsten Fotos eingesendet werden.

Alle Termine sind im Jahresprogramm aufgeführt. Die Begleitbroschüre zur Ausstellung "Museumsreif!" erscheint ab Mai und ist im Museumsshop des LWL-Freilichtmuseums Hagen erhältlich.



Pressekontakt:
Uta Wenning-Kuschel, LWL-Freilichtmuseum Hagen, Tel. 02331 780-7113 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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