LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 18.03.10

Foto zur MitteilungSchuster bei der Arbeit.
Foto: LWL


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Presse-Infos | Kultur

Menschen und Arbeit

LWL-Industriemuseum zeigt analoge Schwarz-Weiß-Fotografie

Bewertung:

Lage (lwl). Wer fotografiert denn heute noch mit einer analogen Kamera? Es dürfte eine Minderheit sein. Die Studenten der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur haben sich in einem Seminar intensiv mit dieser alten Technik beschäftigt. Ihre Bilder präsentiert der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) vom 16. März. bis zum 1. August in seinem Ziegeleimuseum in Lage.

"Diese schon vergessen geglaubte Kulturfertigkeit begann 1826 mit dem Heliografie-Verfahren von Joseph Nicéphore Nièpce", erklärt Prof. Norbert Berghof. Er leitete das Seminar "Analoge Schwarz-Weiß Fotografie", das sich in diesem Semester mit dem Thema "Menschen und Arbeit" beschäftigte. "In allen Bildern steckt dieses Thema. Manchmal ist es nicht offensichtlich, da muss man eben interpretieren", sagt eine Studentin. Das Spektrum ist breit gefächert. So sieht man das Handwerkszeug einer Friseurin, Gondeln in Venedig, ein Windrad aber auch einen leeren Gang.

Insgesamt sind es 47 Fotos und keines davon ist nachträglich bearbeitet worden. Sie alle geben Anlass, sich nicht nur mit dem Titel auseinander zu setzen, sondern auch die unterschiedlichen Motive, Perspektiven und Betrachtungsweisen auf sich wirken zu lassen.

Die Ausstellung ist Teil einer seit mehreren Jahren währenden Kooperation des LWL-Industriemuseums Ziegeleimuseum Lage mit der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur in der Hochschule Ostwestfalen-Lippe in dessen Rahmen bereits zwei weitere Ausstellungen entstanden sind.

Die Schau ist gleichzeitig Vorläufer der Sonderausstellung "Wahre Helden", die ab 13. Juni im LWL-Ziegeleimuseum zu sehen sein wird. Die mittlerweile emeritierten Professoren Jörg Boström und Jürgen Heinemann waren bis in die 1990er Jahre in verschiedenen Betrieben unterwegs, um - wie die 17 Studierenden heute - die Arbeiter zu fotografieren.



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



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32791 Lage
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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