LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 12.03.10

Foto zur MitteilungMedienpädagogin Petra Raschke-Otto (r.) erklärt den Projektteilnehmern wie sie mit Schülern eigene Trick-filme produzieren können.
Foto: LWL/Meschede


Foto zur MitteilungDie Teilnehmer am Projekt "Medienarbeit im Ganztag" und die studentischen Teamer bei einer Fortbildung in der Fachhochschule Münster mit . Prof. Dr. Bern¬ward Hoffmann (Mitte, rechts) und Andrea Meschede, LWL-Medienzen¬trum für Westfalen (unten rechts).
Foto: FH Münster/Welpelo


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Presse-Infos | Kultur

Medienprojekte im Ganztag

Informationsveranstaltung für Pädagogen am 17. März

Bewertung:

Münster (lwl). Wie können Schulen mit unterschiedlichen Medien im Ganztagsunterricht praktisch arbeiten? Und wie können Lehrer und andere pädagogische Fachkräfte das erforderliche Know-how erwerben, um Schüler bei solchen Medienprojekten anzuleiten und technisch wie pädagogisch zu unterstützen? Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), die Fachhochschule Münster und die Akademie Franz Hitze-Haus haben in einer einjährigen Medienarbeit-Fortbildung 16 Pädagoginnen Antworten auf diese Fragen vermittelt.

Mit dabei waren die Gemeinschaftsgrundschule Berg Fidel, die Matthias-Claudius-Grundschule, die Förderschulen "Münsterlandschule", "Regenbogenschule" und "Uppenbergschule", die Droste-Hauptschule Roxel, die Paul-Gerhardt-Realschule, die Friedensschule und die St.-Martinus-Schule aus Nottuln (Kreis Coesfeld).

"Mit viel Engagement, Fantasie und auch Spaß waren die Schüler, Pädagogen und Studenten dabei und haben Trickfilme, Hörspiele, Fotoserien, Videofilme oder anderes produziert. Da jagen Saurier nach Schmetterlingen, rappen Schüler im Musikvideo, wird in einem Comic von der Zukunft geträumt, im Mittelalter einem geheimnisvollen Amulett nachgespürt und vieles mehr", beschreibt Andrea Meschede vom LWL-Medienzentrum die breite Palette der im Rahmen des Projektes entstandenen Medienprodukte.

Am Mittwoch, 17. März, um 14.30 Uhr laden die Projektbeteiligten alle Interessierten zu einer Informationsveranstaltung für Pädagogen ins Franz Hitze Haus (Kardinal-von-Galen-Ring 50) ein. Zum Abschluss des Projektes werden - im Beisein der städtischen Beigeordneten Dr. Andrea Hanke - dort die in den Schulen entstandenen Medienprodukte öffentlich präsentiert. Die Ergebnisse und Erfahrungsberichte der Pädagoginnen, Schülern und Studierenden zeigen allen Interessierten, wie Medienbildung im Ganztagsbereich funktionieren und gelingen kann. Bei genügender Nachfrage ist auch eine Fortsetzung der Fortbildungsreihe in Münster möglich.

Weitere Informationen und Anmeldung unter
http://www.lwl-medienzentrum.de (Medienbildung/Fortbildung)
oder direkt:
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/LWL-LMZ/Medienbildung/fortbildung/Ganztag

Hintergrund:
"In praktischer Medienarbeit sollen Kinder und Jugendliche lernen, sich mit Alltagsthemen aus ihrem Lebens- und Sozialraum kritisch und kreativ in Form einer eigenen Medienproduktion auseinander zu setzen. Die Pädagogen konnten nach den Fortbildungen eine breite Palette medienpädagogischer Projekte in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen anbieten und selbst durchzuführen", bilanziert Prof. Dr. Bernward Hoffmann vom Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Münster die Fortbildung. Während der Praxisphase in den Schulen ab dem Schuljahr 2009/10 erhielten die Lehrkräfte zusätzlich tatkräftige Unterstützung durch speziell für dieses Projekt geschulte Studierende des Fachbereichs Sozialwesen der Fachhochschule Münster.

"Gerade die Ganztagsschulen eröffnen neue Chancen, mit Schülern praktische Medienarbeit zu machen. Von der Podcast-Produktion über Trickboxx-Filme bis zur Homepageerstellung reicht die Palette möglicher Projekte. Angebote, bei denen die Schüler aktiv mit Medien arbeiten, vermitteln ihnen nicht nur wichtige Schlüsselkompetenzen für einen sozial verantwortlichen Umgang mit Medien. Sie schulen auch die Wahrnehmung mit allen Sinnen und we-cken schöpferische Fähigkeiten und Kräfte, intellektuell wie emotional. Deshalb ist Medienbildung ein wichtiges Element ästhetischer, kultureller Bildung", so Dr. Markus Köster, Leiter des LWL-Medienzentrums für Westfalen.

Achtung Redaktionen:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
natürlich sind auch Sie herzlich zur Informationsveranstatung am Mittwoch, 17. März, um 14.40 Uhr im Franz Hitze Haus (Kardinal-von-Galen-Ring 50) eingeladen.



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Medienzentrum für Westfalen
Fürstenbergstr. 14
48147 Münster
Karte und Routenplaner



Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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