LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 11.02.10

Presse-Infos | Kultur

In der Knechtschaft - Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter im Ruhrbergbau

Sonntagsführung im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

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Dortmund (lwl). Erstmalig bietet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag, 14. Februar, um 15 Uhr in seinem Industriemuseum Zeche Zollern eine Führung zur Situation der Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter an, die seit Ende 1941auf der Dortmunder Schachtanlage arbeiten mussten.

Anneli Kleine berichtet über die Unterbringung und Versorgung der Arbeiter, die je nach Herkunftsland sehr unterschiedlich war. Besonders für die sowjetischen Kriegsgefangenen war die Lage katastrophal. Viele kamen ums Leben oder überlebten nur durch die verbotenen Zuwendungen deutscher Bergleute. Interviews mit Zeitzeugen, die das Museum geführt hat, und zeitgenössische Materialien liefern die Grundlage für eine anschauliche Führung.

Außerdem finden wie jeden Sonntag um 11.30 und 12 Uhr unter dem Titel "Schloss der Arbeit" Führungen durch das LWL-Industriemuseum statt. Abgesehen vom normalen Museumseintritt (Erw. 3,50 Euro) wird für die Führungen keine besondere Gebühr erhoben.



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Karte und Routenplaner



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