LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 13.01.10

Foto zur MitteilungLWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale, Kuratorin für Gegenwartskunst und stellvertretende Direktorin Melanie Bono, Referentin für Kunstvermittlung Ingrid Fisch und Museumsdirektor Dr. Hermann Arnhold im Lichthof des LWL-Landesmuseums.
Foto: LWL


Foto zur MitteilungMelanie Bono ist die neue Kuratorin für Gegenwartskunst sowie stellvertretende Direktorin.
Foto: privat


Foto zur MitteilungIngrid Fisch, Referentin für Kunstvermittlung.
Foto: privat


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Presse-Infos | Kultur

Zwei neue Gesichter am LWL-Landesmuseum

Melanie Bono seit Januar Kuratorin für Gegenwartskunst und stellvertretende Direktorin

Bewertung:

Münster (lwl). Mit zwei neuen Gesichtern startet das Team des LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in das Jahr 2010. Melanie Bono ist die neue Kuratorin für Gegenwartskunst sowie stellvertretende Direktorin in Münster. Als Referentin für Kunstvermittlung im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) wurde Ingrid Fisch ausgewählt.

Die Anbindung der Position der stellvertretenden Direktorin an die Kuratorenstelle für Gegenwartskunst war LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale besonders wichtig: "Gerade die zeitgenössische Kunst hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten durch vielbeachtete Ausstellungen das überregionale Profil des Museums geprägt. Die Kopplung an die stellvertretende Direktorenstelle unterstreicht, dass dieser Bereich künftig eine noch größere Bedeutung haben wird."

Mit Melanie Bono erhält das LWL-Landesmuseum eine junge Kuratorin, die in der Kunstszene sehr gut vernetzt ist und einen unverstellten Blick auf die Strömungen innerhalb der zeitgenössischen Kunst hat. "Als Direktorin des Neuen Aachener Kunstvereins hat Bono sich durch Ausstellungen einen Namen gemacht, die weit über die Region hinausgestrahlt haben", erklärt Museumsdirektor Dr. Hermann Arnhold. Das zeige nicht zuletzt die Auszeichnung, die der Neue Aachener Kunstverein 2008 von der Kunststiftung NRW erhielt. Der mit 75.000 Euro dotierte Preis "Jump" wird für herausragende Jahresprogramme verliehen.

Melanie Bono, 1977 geboren, studierte Soziologie und Kunstgeschichte in Tübingen und Stuttgart. Nach dem Studium und einer Hospitanz bei der Archipenko Foundation in New York begann sie im September 2004 als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Neuen Aachener Kunstverein. 2006 übernahm Melanie Bono die Leitung des EU-Projekts "After Cage. 24 Collections in motion" mit Sitz in Maastricht. Von 2007 bis 2009 war Melanie Bono Direktorin des Neuen Aachener Kunstvereins. Hier führte sie die programmatische Arbeit mit Künstlern, die sich in ihrem Werk mit dem Erbe der Avantgarde auseinandersetzen, fort und zeigte Einzelausstellungen beispielsweise von Albrecht Schäfer, Diango Hernandez und Nairy Baghramian. Neben dieser Tätigkeit hat Melanie Bono seit 2008 einen Lehrauftrag für "Positionen der Gegenwartskunst" an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen.

Auch im LWL-Landesmuseum hat sich Melanie Bono für die Zukunft viel vorgenommen: "Neben Ausstellungsprojekten werde ich für die Neupräsentation der Sammlung im Neubau und die Wiedereröffnung des Hauses 2013 neue Konzepte entwickeln. Auch die Planung der nächsten Skulptur Projekte ist eine Aufgabe, auf die ich mich sehr freue", so Melanie Bono.

Mit Ingrid Fisch, geboren 1971, als Referentin für Kunstvermittlung erhält das Haus eine erfahrene "Museumsfrau", die neben der Kunstvermittlung auch in der Medienpädagogik und Öffentlichkeitsarbeit qualifiziert ist. Schon vor vier Jahren hat das LWL-Landesmuseum die Entscheidung getroffen, die Kunstvermittlung als eigenständiges Referat zu führen und damit die Bedeutung des Vermittelns zu stärken. Ingrid Fisch überzeugte besonders mit ihren Ideen für den Museumsneubau: "Ich möchte zum direkten Dialog anregen und das Museum als ein Kompetenzzentrum positionieren, das umfangreiche Recherchemöglichkeiten eröffnet", so die studierte Kunsthistorikerin. In den nächsten Jahren wird sie an besucherorientierten Konzepten der Kunstvermittlung arbeiten.



Pressekontakt:
Claudia Miklis, LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Telefon: 0251 5907-168 und Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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