LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 21.12.09

Foto zur MitteilungDer Prinzipalmarkt in Münster mit "Galanteriewaren Ruhfus", um 1905.
Foto: Julius Gärtner/LWL-Archiv


Foto zur MitteilungDie 1949 eröffnete Kaffeerösterei Eudard Luig, Prinzipalmarkt 42 in Münster, kurz vor ihrer Schließung 1996.
Foto: LWL/Sagurna


Foto zur MitteilungTabakwaren Wilhelm Fincke am Drubbel in Münster, 1906.
Foto: LWL-Archiv


Foto zur MitteilungDie Buchhandlung Poertgen an der Salzstraße in Münster um 1910.
Foto: Julius Gärtner/LWL-Archiv


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Presse-Infos | Kultur

Parfüm gibt's in der "Galanterie"

Weihnachtsshopping damals im Bildarchiv des LWL-Medienzentrums für Westfalen

Bewertung:

Münster (lwl). Jahresende - Weihnachten steht ins Haus ...und die Zeit der langen Streifzüge durch die Einkaufsparadiese unserer Städte. Die Adventssamstage beginnen mit der Parkplatzsuche, verrinnen auf endlosen Kaufhausetagen und enden im abendlichen Stau verstopfter Ausfallstraßen. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) nimmt das zum Anlass, anhand von Fotos aus dem Bildarchiv des LWL-Medienzentrums für Westfalen an jene Zeiten zu erinnern, als noch nicht Konsumpaläste und Parkhäuser die Innenstädte beherrschten, sondern das "Modehaus für die Dame" und "Hohmann Herrenausstattung" oder ein "Lederwaren Lange" und "Spielzeug Schmidt".

Zumindest jenseits der Metropolen war die örtliche Geschäftsstraße noch überschaubar. Jedes Warensortiment hatte seinen Anbieter, der Inhaber selbst regierte hinterm Ladentisch und das Personal kannte die Kundschaft noch beim Namen. Die Wege zum Ziel der Wünsche waren kurz - so auch in Münster: Die Schuhe zum Festkleid fand man im "Schuhatelier Franz Stupperich", den passenden Kopfputz bei "Hutmoden Stark" und das Parfüm bei "Galanteriewaaren Ruhfus" - die edlen Zigarren erstand man bei "Tabak Fincke, den frisch gerösteten Bohnenkaffee und erlesene Pralinen bei "Kaffee Luig".

So kennt man sie noch aus Kindertagen - die kleinen und größeren Ladengeschäfte, deren Fassadenschriftzug noch kundtat, was es dort zu kaufen gab, die Jahrzehnte am selben Platz residierten und bestenfalls das Firmenschild der Gründungsjahre um ein stolzes "... & Söhne" erweiterten. Viele überstanden zwei Weltkriege und erlebten ihr hundertjähriges Geschäftsjubiläum. Nur die 1990er Jahre - die überlebten sie nicht.

Hintergrund
Neben alten Ansichten von Geschäftsstraßen erzählen die Bestände des Bildarchivs im LWL-Medienzentrum für Westfalen auch von zahlreichen anderen Themen aus der Region. Über 300.000 landeskundliche Bilder aus der Zeit zwischen 1850 und der Gegenwart sowie 3.000 Luftbilder veranschaulichen westfälische Landschaften, Städte und Dörfer, Landwirtschaft, Handwerks- und Industriekultur, Kunst, Architektur, Brauchtum und nicht zuletzt die Menschen und ihren Alltag im Wandel der Zeit. Unter http://www.bildarchiv-westfalen.de kann man bequem vom heimischen Computer aus in der visuellen Schatzkammer Westfalens stöbern.



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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