LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 16.12.09

Foto zur MitteilungOb der böse Scrooge doch noch ein schönes Weihnachtsfest erlebt, erfahren die Besucher Heiligabend im Planetarium des LWL-Museums für Naturkunde verkürzen.
Foto: LWL/Clement


Foto zur MitteilungWeihnachtlich geht es im Planetariumsprogramm "Sternenglanz zur Weihnachtszeit" zu.
Foto: LWL/Clement


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Presse-Infos | Kultur

Heiligabend im LWL-Planetarium

Mit Weihnachtsmärchen unter Sternen auf das Christkind warten

Bewertung:

Münster (lwl). Das Planetarium im LWL-Museum für Naturkunde in Münster hilft beim Warten auf das Christkind: Wer an Heiligabend nicht weiß, wie er für seine Kinder die lange Zeit bis zur Bescherung überbrücken kann, für den hat das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) einen Tipp: Am 24. Dezember öffnet das LWL-Museum für Naturkunde von 11 bis 16 Uhr seine Pforten und hilft beim Warten auf das Christkind.

Die Ausstellungen können in dieser Zeit erkundet werden, und im Planetarium warten drei Sonderveranstaltungen auf die Weihnachtskinder: Um 12 Uhr wird das Planetariumsprogramm "Peterchens Mondfahrt" für Kinder ab vier Jahren gezeigt (Eintritt 2 bzw. 4 Euro).

Um 14 Uhr folgt für Kinder ab fünf Jahre die bekannte Geschichte "Ein Weihnachtsmärchen" von Charles Dickens. Kabarettist Manne Spitzer liest das Märchen live unter der sternenüberfluteten Kuppel (Eintritt 3,50 Euro).

Um 15 Uhr läuft für die größeren Kinder ab acht Jahren das Programm "Sternenglanz zur Weihnachtszeit" (Eintritt 2 bzw. 4 Euro). An diesem Tag darf ein Kind auch das 24. Kläppchen am vier Quadratmeter großen Adventskalender im LWL-Museum öffnen und eines der ersten Weihnachtsgeschenke des Heiligen Abends mitnehmen.

"Peterchens Mondfahrt"
Die Geschichte handelt vom Maikäfer Sumsemann, dessen Vorfahren vor langer Zeit durch einen bösen Holzdieb ihr sechstes Beinchen verloren haben. Den bösen Holzdieb hatte die Nachtfee auf den Mond verbannt. Zusammen mit den Kindern Peterchen und Anneliese will Herr Sumsemann sein fehlendes Beinchen vom Mondmann zurückerobern.

Auf dem Flug zum Mond begegnen sie dem Sandmännchen, das die drei zu einem Treffen der Naturgeister im Schloss der Nachtfee mitnimmt. Von dort aus reiten die Kinder, der Maikäfer und das Sandmännchen auf der Milchstraße entlang zum Mond. Dort begegnen sie dem bösen Mondmann, der das Beinchen bewacht. Es gelingt ihnen aber schließlich, den Mondmann zu überwältigen und das Maikäferbeinchen zurückzuerobern.
Zum Schluss kehren sie alle glücklich zur Erde zurück, und seither haben alle Maikäfer wieder ihre sechs Beine.

"Ein Weihnachtsmärchen"
Offenherzig und freigebig war Ebenezer Scrooge nicht. Und das sah man ihm an. Seine Augen waren so zusammengekniffen und seine Lippen lagen so fest aufeinander, dass Scrooge seinen Mitmenschen ganz bestimmt kein Wort zu viel gönnte - zumindest kein freundliches. Dabei hätte Ebenezer Scrooge freundlich und großzügig sein können. Er besaß mehr Geld als er Wünsche hatte. Kaum zu glauben, dass dieser Mensch jemals Herz zeigen könnte. Und doch geschieht etwas in dieser Weihnachtsnacht, das ihn die Welt mit anderen Augen sehen lässt und nichts ist mehr wie es vorher war.

Charles Dickens "A Christmas Carol", auf deutsch "Ein Weihnachtslied", gilt als die berühmteste Weihnachtsgeschichte des Abendlandes. Sie wurde oft verfilmt und neu bearbeitet.

"Sternenglanz zur Weihnachtszeit"
Die Tage werden kürzer und die Sonne geht früh unter - Weihnachtszeit. Eine Zeit, in der die Menschen die Gelegenheit nutzen, in kalten Nächten den sternklaren Himmel zu betrachten, Weihnachtsmärkte zu besuchen oder Sternenschmuck zu basteln. Auf das kommende Fest einstimmen lassen können sich auch die Besucher im Planetarium.

Der Eintrittspreis für Museum und Planetarium sind je nach Veranstaltung wechselnd. Eintrittskarten sind dienstags bis sonntags von 9 bis 18 Uhr im LWL-Museum für Naturkunde (Telefon 0251 591-05) an der Sentruper Str. 285 in Münster erhältlich.



Pressekontakt:
Bianca Fialla, LWL-Naturkundemuseum, Telefon: 0251 591-6066 und Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Museum für Naturkunde
Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium
Sentruper Str. 285
48161 Münster
Karte und Routenplaner



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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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