LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 02.12.09

Foto zur MitteilungWelche Waffen die Römer in Westfalen hinterlassen haben erkunden die Teilnehmer am Familiensonntag.
Foto: LWL/P. Jülich.


Foto zur MitteilungMit den Römern gelangten auch Spielwürfel nach Germanien, wie diese Funde aus dem Lager Dorsten-Holsterhausen zeigen.
Foto: LWL/S. Brentführer.


Foto zur MitteilungSolche Fußangeln streuten die Römer als Annäherungshindernisse vor ihren Lagern aus. Wer hineintrat, ob Mensch oder Pferd, zog sich üble Verletzungen zu. Haltern am See, 1. Jahrzehnt n. Chr.
Foto: LWL/S. Brentführer.


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Presse-Infos | Kultur

Der Mann im roten Mantel

Familiensonntag im LWL-Museum für Archäologie in Herne

Bewertung:

Herne (lwl). Am Nikolaustag geht es im LWL-Museum für Archäologie des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) um den Mann im roten Mantel - den Römer. Um 14 und um 16 Uhr beschäftigen sich 8- bis 12-Jährige mit den römischen Eroberungszügen in Westfalen. Während sie wie einst die Legionäre des Kaisers Augustus die Welt der Germanen entdecken, finden für die Erwachsenen Führungen durch 250.000 Jahre Menschheitsgeschichte im Museum statt.

Der Mann im roten Mantel - gemeint ist nicht der Nikolaus. An diesem Sonntag stehen die Römer im Mittelpunkt. Der sogenannte Sagum, ein schwerer Wollumhang, gehörte wie das Kurzschwert und die genagelten Sandalen zur Ausrüstung eines römischen Offiziers. Im Jahr 12 v. Chr. schickte der römische Kaiser Augustus seine Legionen über den Rhein, um das heutige Westfalen in das Römische Reich einzugliedern. Die Römer drangen in ein ihnen unbekanntes Gebiet mit fremden Menschen vor. Wie einst die römischen Soldaten machen sich die jungen Teilnehmer in eine fremde Welt auf und entdecken das Leben der "germanischen Barbaren". In der Dauerausstellung sehen sie, welche Alltagsgegenstände, welchen Schmuck und welche Waffen Germanen und Römer in Westfalen hinterlassen haben. Nach dem Vorbild von Würfeln, die im Marschlager in Dorsten-Holsterhausen gefunden wurden, basteln die Teilnehmer einen eigenen Würfel, mit dem sie wie vor 2000 Jahren knobeln dürfen.

Termin:
Sonntag, 6.12.2009
- 14 und 16 Uhr, "Der Mann im roten Mantel" - Programm für 8- bis 12-Jährige
- 14 und 16 Uhr "gesucht. gefunden. ausgegraben" - Führung durch die Dauerausstellung

Zu zahlen ist lediglich der Museumeintritt.
Um telefonische Anmeldung unter 02323 94628-0 oder -24 während der Öffnungszeiten des Museums wird gebeten.

Eintrittspreise:
- Dauerausstellung: Erwachsene 3,50 €, 6- bis 17-Jährige 2 €, Familien 8 €

Adresse:
LWL-Museum für Archäologie, Europaplatz 1, 44623 Herne
Tel. 02323 94628-0 oder -24, http://www.lwl-landesmuseum-herne.de
Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr, Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr
Geschlossen am 24., 25., 31.12. und am 1.1.



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Stefanie Mosch, LWL-Museum für Archäologie, Tel.: 0251 591-8921
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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