LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 05.11.09

Foto zur MitteilungFlaschen in vielen Formen und Farben und anderes Alltagsglas aus Böhmen und Mähren zeigt die neue Ausstellung in der Glashütte Gernheim.
Foto: LWL


Zum Herunterladen bitte mit der linken Maustaste auf das Foto klicken. Nachdem sich das neue Fenster geöffnet hat, bitte das Foto mit der rechten Maustaste speichern.

Die zum Download angebotenen Fotos dürfen nur mit Fotonachweis und gemeinsam mit der Pressemitteilung oder dem Thema verwendet werden, in deren Zusammenhang sie veröffentlicht wurden. Eine gesonderte Verwendung der Fotos ist nicht gestattet. Bei Ausstellungen ist die Reproduktion nur im Rahmen der aktuellen Berichterstattung zur Ausstellung erlaubt. Bei einer anderweitigen Nutzung sind Sie verpflichtet, selbständig die Fragen des Nutzungsrechts zu klären.

Presse-Infos | Kultur

Vielfalt für den Alltag: Glasbehälter aus Böhmen und Mähren

Ausstellung im LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim

Bewertung:

Petershagen (lwl). Es ist für den Alltag gemacht und daher meist schlicht, dafür aber ungeheuer vielfältig an Formen und Farben: so genanntes Behälterglas. Rund 1.000 Flaschen, Glasdosen, Einmachgläser und andere Beispiele für Alltagsglas aus Böhmen und Mähren zeigt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ab Samstag, 14. November, in einer neuen Sonderausstellung im seinem Industriemuseum Glashütte Gernheim. Die Exponate und zahlreiche Bilddokumente zeigen die Entwicklung des böhmischen und mährischen Behälterglases vom Mittelalter bis zur Gegenwart. "Wir freuen uns, die tschechischen Nachbarn mit dieser sehenswerten Ausstellung bei uns zu Gast zu haben, zumal Alltagsglas eine besondere Rolle spielt", so LWL-Museumsleiter Michael Funk.

Die Schau "Böhmisches und mährisches Behälterglas - einst und jetzt" ist eine Übernahme vom "Museum des Böhmerwalds" in Sušice und dem "Mittelböhmischen Museum" in Roztoky u Prahy und wird am Samstag (14.11.) um 15 Uhr in Petershagen eröffnet.

"Glasbehälter gehören zu den selbstverständlichsten Dingen in unserem Leben, man verschwendet eigentlich keinen Gedanken daran", so Kuratorin Dr. Jitka Lnĕničková. Bei näherer Betrachtung entdecke man aber eine unendliche Vielfalt an Formen und Verwendungszwecken, zum Beispiel als Bier- oder Weinflaschen, Fläschchen und Dosen für Kosmetik oder Medikamente oder Einmachgläser. Fast in jedem Land gibt es dazu ganz spezifische Formen, Dekore, Herstellungstechniken oder Farben. "Daher bietet das europäische Behälterglas ein überaus reiches Bild an Gestaltungsvielfalt", so die Kuratorin.

Die Produktion von Behälterglas stand und steht in den Tschechischen Ländern immer im Schatten des luxuriösen und reich verzierten Hohlglases. Die aktuelle Ausstellung ist die erste überhaupt, die der Geschichte des Behälterglases in Böhmen und Mähren gewidmet ist. Eine ganze Reihe der historischen Objekte stammt direkt aus den Musterlagern der Glasfabriken, einige sind typisch, andere sind Unikate.

Als besonderes Angebot für Kinder gibt es die Möglichkeit, an einem Flaschenmalwettberb teilzunehmen. Jeweils samstags und sonntags zwischen 11 und 17 Uhr können Jungen und Mädchen im LWL-Industriemuseum nach eigenen Ideen Flaschen bemalen. Die Stücke kommen in eine eigene Ausstellungsvitrine. Am Ende der Ausstellung gibt es eine Preisverleihung für die zehn schönsten Flaschen. Für die Teilnahme an der Aktion ist eine Anmeldung unter Telefon: 05707 9311-0 erforderlich.

Zu der Ausstellung ist ein Katalog in englischer und tschechischer Sprache erschienen.

Böhmisches und mährisches Behälterglas - einst und jetzt
14.11.2009 (Eröffnung 15 Uhr) bis 7. März 2010
LWL-Industriemuseum Glashütte Gerheim
Gernheim 12, 32469 Petershagen
Geöffnet Di - So 10 - 18 Uhr



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


Der LWL auf Facebook:
http://www.facebook.com/LWL2.0







Ihr Kommentar




zu den aktuellen Presse-Infos