LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 03.11.09

Foto zur MitteilungDie Sonderausstellung "Angekommen. Russlanddeutsches Leben" zeigte Erinnerungsobjekte die Aussiedler mit nach Deutschland brachten.
Foto: LWL/HGB


Foto zur MitteilungVom 4. bis zum 6. Dezember findet in Detmold wieder der "Museumsadvent" statt.
Foto: LWL


Foto zur MitteilungEnde August kamen rund 21.000 Besucher zu "PferdeStark".
Foto: LWL/Jähne


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Presse-Infos | Kultur

Erfolgreiche Saison im LWL-Freilichtmuseum Detmold

Vielfältige Angebote noch einmal zum Advent

Bewertung:

Detmold (lwl). Die Saison 2009 im LWL-Freilichtmuseum Detmold ist vorbei und das Museum des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) zieht eine positive Bilanz: In der vergangenen Saison befasste sich das LWL-Freilichtmuseum 20 Jahre nach der Öffnung des "Eisernen Vorhangs" mit der Ankunft und dem Leben von Russlanddeutschen in Deutschland sowie ihren Lebensbedingungen in Russland und der Sowjetunion. Das Themenjahr zeichnete die Situation der Russlanddeutschen bis zur Gegenwart nach. Die Ausstellung im "Paderborner Dorf" erzählte die Geschichten einzelner Menschen mit Porträtfotografien und persönlichen Erinnerungsobjekten. Russlanddeutsche aus Detmold und Umgebung hatten sich bereit erklärt, bei dem Ausstellungsprojekt mitzuwirken und den Museumsmitarbeitern in Interviews ihre Geschichten erzählt. Persönliche Gespräche und Bemerkungen in den Besucherbüchern zeigten, dass viele Museumsgäste von diesen Lebensgeschichten berührt wurden. Damit ist das Konzept aufgegangen. Jan Carstensen: "Die Darstellung verband Biografien, Fotografien und Erinnerungsobjekte. Das ist lebendige Zeitgeschichte." Schaukästen im Gelände, ein umfangreiches Rahmenprogramm von einer Podiumsdiskussion über Sonderführungen bis hin zu kulinarischen Spezialitäten rundeten das Themenjahr ab.

Das Freilichtmuseum ist auch mit seinen bisherigen Besucherzahlen zufrieden: Rund 185.500 Kulturinteressierte besuchten das LWL-Museum - im vergangenen Jahr waren es bis zum 31. Oktober mit 162.000 fast 13 Prozent weniger. "Die Besucherzahlen sind im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben. Durch die internationale Kaltblutveranstaltung "PferdeStark", die alle zwei Jahre stattfindet, hatten wir eine Großveranstaltung mehr, zu der an einem Wochenende über 20.000 Besucher kamen, so Museumsleiter Dr. Jan Carstensen. 200 Kaltblutpferde aus ganz Europa zeigten bei "PferdeStark" im Wettkampf und beim Schauprogramm, was sie können. Rund 21.000 Besucher kamen dafür ins LWL-Freilichtmuseum - ein neuer Rekord.

Erstmals bot das LWL-Freilichtmuseum 2009 Saison einen "langen Donnerstag". Von Juni bis August konnten die Besucher jeden Donnerstag mit einer längeren Öffnungszeit bis 21 Uhr laue Sommerabende im Museum erleben. 2010 soll das Angebot fortgesetzt werden.

Ausblick
Das Veranstaltungsjahr ist für das Museum aber noch nicht zu Ende: Vom 4. bis zum 6. Dezember findet der fünfte "Museumsadvent" statt. Die Veranstaltung hat sich in den vergangenen Jahren zum Besuchermagneten entwickelt und wird die Besucher wie gewohnt in vorweihnachtliche Stimmung versetzen: Im Paderborner Dorf werden Musik, Mitmachaktionen, Kinderprogramme vom Basteln bis zur Märchenlesung und Kunsthandwerk geboten. In den Stuben des Dorfes und in der Ausstellungsscheune ist eine kleine Ausstellung zum Thema "Weihnachtsbaumschmuck" zu sehen. Zum Museumsadvent ist das LWL-Freilichtmuseum am Freitag, 4. Dezember, von 14 bis 21 Uhr, am Samstag, 5. Dezember, von 14 bis 21 Uhr und am Sonntag, 6. Dezember, von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet für Erwachsene sechs Euro, für Kinder vom 6. bis zum 17. Lebensjahr zwei Euro und Kinder bis zum 6. Lebensjahr sowie Freunde des Freilichtmuseums haben freien Eintritt. Mehr Informationen unter http://www.museumsadvent.de

Bereits jetzt laufen die Vorbereitungen für die kommende Saison auf Hochtouren: Im Jahr 2010 beschäftigt sich das Museum unter dem Motto "Planet Westfalen" eine luftige Saison lang, drinnen und draußen, mit den Geschichten der Menschen, die aus anderen Ländern nach Westfalen kamen oder die aus Westfalen in die Fremde auswanderten. Alltagsgegenstände, spannende Exponate aus dem Magazin des Museums, Baustile und Dekore, Pflanzensorten und Tierarten verraten den Besuchern ihre wahre Herkunft, schlagen einen Bogen der wechselseitigen Einflüsse über die vergangenen Jahrhunderte bis in die Gegenwart und zeigen "das Westfälische" in einem neuen Licht. Dazu wird es eine Sonderausstellung und Stationen im Museumsgelände geben. Die Geschichten vom Aus- und Einwandern werden auch auf andere Weise lebendig gemacht: In Kooperation mit dem Landestheater Detmold hat Museumspädagogin Gefion Apel ein neues dramaturgisches Konzept entwickelt, bei dem Schauspielerinnen und Schauspieler auf Grundlage historischer Quellen Spielszenen aufführen.



Pressekontakt:
Kathrin Wißmach, LWL-Freilichtmuseum Detmold, Telefon. 05231 706-110 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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