LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 07.10.09

Foto zur MitteilungIm Malworkshop mit Otmar Alt dürfen die Jugendlichen auch selbst kreativ werden.
Foto: LWL/S. Mosch


Foto zur MitteilungIn dem Werk "Artefaktepuzzle" von Otmar Alt steht ein steinzeitlicher Lochstab in zentraler Position. Bis heute rätseln die Forscher darüber, wozu solche Lochstäbe dienten. Waren es Rangabzeichen oder gar ...

Foto zur Mitteilung... Werkzeuge? In der Ausstellung deuten Küchenutensilien an, dass mit Lochstäben vielleicht Rühreier geschlagen wurden. Dinosaurier-Eier wie diese konnten jedoch nicht als Omelett-Grundlage dienen, da Menschen und Riesenechsen nicht zeitgleich lebten.
Fotos: LWL/S. Mosch.


Foto zur MitteilungBlick in die Kunstausstellung "Otmar Alt - Die verzauberte Welt des unbekannten Archäologen".
Foto: LWL/S. Mosch.


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Presse-Infos | Kultur

Lernen vom Meister und "Einen Tag Alt" sein

Malworkshop mit Otmar Alt und Herbstferien im LWL-Archäologiemuseum

Bewertung:

Herne (lwl). Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) präsentiert in seinem LWL-Museum für Archäologie in Herne noch bis 29. November die Kunstausstellung "Otmar Alt - Die verzauberte Welt des unbekannten Archäologen". Am 11. Oktober kommt der Künstler selbst ins Museum. Um 11:30 Uhr und um 15 Uhr bietet er einen Malworkshop für 10- bis 15-Jährige an. Vom 13. bis 16. Oktober gibt's außerdem das Herbstferienprogramm "Einen Tag Alt".

Im Malworkshop dürfen die Teilnehmer dem Künstler Otmar Alt über die Schulter schauen. So motiviert, können sie selber kreativ werden und Phantasiewesen aller Art auf Papier bannen. Dagegen stehen im Herbstferienprogramm die Werke Otmar Alts im Mittelpunkt: "Einen Tag Alt" bedeutet für die Teilnehmer, sich einen Tag lang mit seinen Bildern und Skulpturen zu beschäftigen. Dabei spüren sie auch die steinzeitlichen Vorbilder für Alts Werke auf und tauchen so in die Geschichte ein. Anschließend können die jungen Steinzeitexperten ihre eigene künstlerische Seite zeigen: Sie malen und gestalten ihr Bild von der Vergangenheit. Abgucken vom Original ist dabei ausdrücklich erlaubt.

Hintergrund:
Die Kunstausstellung zeigt ein Zuhause, das vom Eingangsflur bis zum Schlafzimmer angefüllt ist mit archäologischen Objekten und deren farbenfroher Interpretation durch den Maler und Bildhauer Otmar Alt. In sieben Zimmern laden gut 20 Bilder und Skulpturen des Hammer Künstlers die Besucher zum Enträtseln von Steinzeit und Moderne ein.

Otmar Alt:
Der als "Bürger des Ruhrgebietes" ausgezeichnete Künstler Otmar Alt wurde 1940 in Wernigerode im Harz geboren. Neben Grafiken und Gemälden gestaltet er unter anderem Keramiken und Glasplastiken und baut Skulpturen aus Polyester, Bronze oder Eisen. Von 1964 bis 1966 war er Meisterschüler bei Hermann Bachmann an der Berliner Kunstakademie. Der heute in Hamm lebende Künstler gründete 1991 die Otmar-Alt-Stiftung, die junge Talente fördert und ihnen ein Präsentationsforum bietet. In über 500 Ausstellungen wurde das Werk Otmar Alts bisher im In- und Ausland gezeigt.

Achtung Redaktionen!
Wir laden Sie ein zur Berichterstattung im Malworkshop am Sonntag, 11.10., zwischen 15 und 16 Uhr.

Termine:
Sonntag, 11.10.2009
- 11:30 Uhr und 15 Uhr: Malworkshop mit Otmar Alt für 10- bis 15-Jährige
- 15 Uhr "Otmar Alt - Die verzauberte Welt des unbekannten Archäologen" - Führung durch die Kunstausstellung
- 14 und 16 Uhr "gesucht. gefunden. ausgegraben" - Führung durch die Dauerausstellung

Zu entrichten ist nur der Eintrittspreis:
Um telefonische Anmeldung unter 02323 94628-0 oder -24 während der Öffnungszeiten des Museums wird gebeten.

Herbstferienprogramm:
- 13., 14., 15. und 16. Oktober, jeweils 10 bis 15 Uhr: Programm "Einen Tag ALT" für 10- bis 12-Jährige
- Kosten: 15 Euro pro Person inklusive Material und Museumseintritt

Eintritt:
- Dauerausstellung: Erwachsene 3,50 €, 6- bis 17-Jährige 2 €, Familien 8 €
- Kunstausstellung: Erwachsene 2,50 €, Ermäßigungsberechtigte 1,50 €, Familien 5 €
- Kombiticket Dauer- und Kunstausstellung: Erwachsene 5 €, Ermäßigungsberechtigte 2,50 €, Familien 10 €
- Begleitbuch zur Kunstausstellung:
"Wie bunt war die Vergangenheit wirklich? GANZ ALT - die Archäologie des Eiszeitalters, umgesetzt von Otmar Alt" - Sabine Gaudzinski-Windheuser, Regina Höfer, Olaf Jöris (Hrsg.), Mainz 2007, 103 Seiten mit 71 meist farbige Abbildungen, ISBN 978-3-88467-107-8, 18,50 €

Adresse:
LWL-Museum für Archäologie, Europaplatz 1, 44623 Herne
Tel. 02323 94628-0 oder -24, http://www.lwl-landesmuseum-herne.de
Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr, Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr
Geschlossen am 24., 25., 31.12. und am 1.1.



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Stefanie Mosch, LWL-Museum für Archäologie, Tel.: 0251 591-8921
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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