LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 29.09.09

Foto zur MitteilungScharf wie ein Skalpell: Am Familiensonntag erfahren die Besucher, wie unsere Vorfahren aus Feuerstein ihre Werkzeuge herstellten.
Foto: Ulrich Stodiek.


Foto zur MitteilungVor 10.000 Jahren schufen die Menschen im heutigen Westfalen Waffen und Werkzeuge aus Stein, wie es in der Dauerausstellung des Museums zu sehen ist.
Foto: Peter Jülich.


Foto zur MitteilungIn der Kunstausstellung "Otmar Alt - Die verzauberte Welt des unbekannten Archäologen" stellt sich die Frage, wie bunt die Steinzeit wirklich war.
Foto: LWL/S. Mosch.


Foto zur MitteilungMithilfe des Feuersteins wurde in der Steinzeit Feuer erzeugt.
Foto: Ulrich Stodiek.


Zum Herunterladen bitte mit der linken Maustaste auf das Foto klicken. Nachdem sich das neue Fenster geöffnet hat, bitte das Foto mit der rechten Maustaste speichern.

Die zum Download angebotenen Fotos dürfen nur mit Fotonachweis und gemeinsam mit der Pressemitteilung oder dem Thema verwendet werden, in deren Zusammenhang sie veröffentlicht wurden. Eine gesonderte Verwendung der Fotos ist nicht gestattet. Bei Ausstellungen ist die Reproduktion nur im Rahmen der aktuellen Berichterstattung zur Ausstellung erlaubt. Bei einer anderweitigen Nutzung sind Sie verpflichtet, selbständig die Fragen des Nutzungsrechts zu klären.

Presse-Infos | Kultur

Auf in die Steinzeit! - Mythos Feuerstein

Familiensonntag im LWL-Museum für Archäologie

Bewertung:

Herne (lwl). Am 4. Oktober lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zum Familiensonntag in sein LWL-Museum für Archäologie in Herne ein. Um 14, 15 und 16 Uhr findet für Kinder ab zehn Jahren und Erwachsene das Programm "Mythos Feuerstein - Ein vergessener Rohstoff und seine Geschichte" statt. Die Besucher lernen zahlreiche Feuersteinwerkzeuge kennen und erfahren, wie der Steinzeitmensch sie herstellte und wofür er sie benutzte.

Um 15 Uhr sehen die Besucher in einer Führung durch die Kunstausstellung, wie bunt der Maler und Bildhauer Otmar Alt steinzeitliche Objekte interpretiert hat. Um 14 und um 16 Uhr finden Rundgänge durch die westfälische Geschichte in der Dauerausstellung statt.

Mythos Feuerstein - Ein vergessener Rohstoff und seine Geschichte
Feuerstein war für unsere steinzeitlichen Vorfahren ein idealer Rohstoff zur Herstellung scharfkantiger Werkzeuge. Wie es sein Name andeutet, spielte er auch eine wichtige Rolle bei der Beherrschung des Feuers. Im 18. und beginnenden 19. Jahrhundert wurde der Rohstoff wieder für die Waffentechnik interessant. Ein zugearbeiteter Feuerstein, der sogenannte Flint- oder Kippstein, erzeugte die Funken zur Zündung der Pulverladung.

Feuerstein bekam damit eine große strategische und sogar politische Bedeutung. Heute wird das Kieselgestein gelegentlich im Straßenbau verwendet. Die Besucher lernen unterschiedliche Steinwerkzeuge kennen und erleben prähistorische Steinbearbeitungstechniken und die Nutzung eines vorgeschichtlichen Feuerzeugs.

Kunstausstellung "Otmar Alt - Die verzauberte Welt des unbekannten Archäologen"
Die Kunstausstellung zeigt noch bis 29. November eine "Wohnung", die vom Eingangsflur bis zum Schlafzimmer angefüllt ist mit archäologischen Objekten und deren farbenfroher Interpretation durch den Maler und Bildhauer Otmar Alt. In sieben Zimmern laden gut 20 Bilder und Skulpturen des Hammer Künstlers die Besucher zum Enträtseln von Steinzeit und Moderne ein.

"gesucht. gefunden. ausgegraben"
Der Rundgang durch die Dauerausstellung folgt den Spuren der Menschen in Westfalen, die sie im Laufe von über 250 000 Jahren hier hinterlassen haben. Im Zeitraffer geht es durch die Geschichte, durch die Zeit der Neandertaler, vorbei an monumentalen Grabanlagen und Überresten römischer Militärlager. Zeugnisse der frühchristlichen Glaubenswelt und mittelalterliche Lebensformen sind weitere Stationen auf dem Weg bis in die jüngste Vergangenheit, wo Bombenschutt die Schrecken des Krieges vor Augen führt.

Termin:
Sonntag, 4. Oktober 2009
- 14, 15 und 16 Uhr "Mythos Feuerstein - Ein vergessener Rohstoff und seine Geschichte" - Programm für Kinder ab zehn Jahren und Erwachsene
- 15 Uhr "Otmar Alt - Die verzauberte Welt des unbekannten Archäologen" - Führung durch die Kunstausstellung
- 14 und 16 Uhr "gesucht. gefunden. ausgegraben" - Führung durch die Dauerausstellung

Um telefonische Anmeldung unter 02323 94628-0 oder -24 während der Öffnungszeiten des Museums wird gebeten.

Kosten:
Zu entrichten ist nur der Eintrittspreis:
- Dauerausstellung: Erwachsene 3,50 Euro, 6- bis 17-Jährige 2 Euro, Familien 8 Euro
- Kunstausstellung: Erwachsene 2,50 Euro, Ermäßigungsberechtigte 1,50 Euro, Familien 5 Euro
- Kombiticket Dauer- und Kunstausstellung: Erwachsene 5 Euro, Ermäßigungsberechtigte 2,50 Euro, Familien 10 Euro

LWL-Museum für Archäologie, Europaplatz 1, 44623 Herne, Tel. 02323 94628-0, http://www.lwl-landesmuseum-herne.de;
Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr, Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr
Geschlossen am 24., 25., 31.12. und am 1.1.



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, Tel.: 0251 591-235 und Stefanie Mosch, Tel.: 0251 591-8921
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


Der LWL auf Facebook:
http://www.facebook.com/LWL2.0







Ihr Kommentar




zu den aktuellen Presse-Infos