LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 01.09.09

Foto zur MitteilungExakte Wissenschaft: Pariser Gerichtsmediziner haben einem der ersten Bauern in Westfalen sein Gesicht zurückgegeben. Sie rekonstruierten es aus einem Schädel, den Archäologen in einem Großsteingrab bei Warburg aus der Zeit um 4.000 v. Chr. gefunden haben.
Foto: LWL/Brentführer.


Foto zur MitteilungIm Zentrum des Forscherlabors steht ein Großsteingrab aus Warburg mit den Resten der Toten und ihren Beigaben für das Jenseits. An 14 Stationen können die Besucher selbst die Methoden der Wissenschafler anwenden und die Spuren aus der Vergangenheit erforschen.
Foto: LWL/Plattner.


Foto zur MitteilungIm Forscherlabor selbst zum Wissenschaftler werden.
Foto: LWL.


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Presse-Infos | Kultur

LWL-Museum für Archäologie ist "Ausgewählter Ort" im Land der Ideen

Tatort Forscherlabor am 6. September

Bewertung:

Herne (lwl). Am 6. September steht das LWL-Museum für Archäologie in Herne im Rampenlicht: Das Forscherlabor im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) wird als "Ausgewählter Ort" im Land der Ideen ausgezeichnet. Es ist damit einer der Preisträger des bundesweit ausgetragenen Innovationswettbewerbs "365 Orte im Land der Ideen". Ab 14 Uhr können die Besucher selbst zu Wissenschaftlern werden und die Methoden ausprobieren, mit denen die Forscher die Spuren aus der Vergangenheit entschlüsseln.

Wie rekonstruiert man aus einer kleinen Scherbe ein ganzes Gefäß? Wie bestimmt man das Alter von Holz? Mit welchen Geräten erkennt man eine im Boden verborgene Fundstelle? Ab 14 Uhr verwandelt sich das Museum in einen riesigen Tatort. Im Forscherlabor können große und kleine Besucher selbst zu Kriminalisten werden und die Spuren aus der Vergangenheit auswerten. Ausgangspunkt ist ein Großsteingrab mit den Resten der Toten und ihren Beigaben für das Jenseits. Es gilt, mit archäologischen und historischen, medizinischen, physikalischen und chemischen Methoden möglichst viel über das Leben der damaligen Menschen herauszufinden.

In der Grabungslandschaft erläutern Mitarbeiter und Wissenschaftler des Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) an verschiedenen Stationen die unterschiedlichen Methoden und laden die Kinder und Erwachsenen ein, diese Methoden selbst auszuprobieren und so die Spuren aus der Vergangenheit zu entschlüsseln.

Dazu zeigen Mitarbeiter der Technischen Beruflichen Schule 1 in Bochum, wie man den Anteil verschiedener Metalle in einem Objekt feststellen kann. Die Besucher können auch eigene Fundstücke aus Metall mitbringen und ihre Zusammensetzung untersuchen lassen. Wie hoch ist der Goldanteil in Großmutters Erbstück? Ist das ersteigerte Silbergeschirr frei von Giftstoffen? Und wie steht's um den materiellen Wert des Eherings? Vielleicht gibt es ja das ein oder andere überraschende Ergebnis, für dessen Folgen das Museum allerdings nicht haften kann.

Hintergrund
Der Nachmittag beginnt mit der Preisverleihung. Um 14 Uhr wird Axel Oldenburg das Projekt "Tatort Forscherlabor" auszeichnen. Den Preis werden LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch und Museumsleiter Dr. Josef Mühlenbrock entgegennehmen. Alle Besucher sind zur Preisverleihung eingeladen.

Aus mehr als 2.000 eingereichten Bewerbungen wurde das Projekt "Tatort Forscherlabor" in diesem Jahr als Botschafter für das Land der Ideen ausgewählt. Die Deutsche Bank und die Standortinitiative "Deutschland - Land der Ideen" führen die Veranstaltungsreihe bereits im vierten Jahr gemeinsam unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler durch.

Termin und Kosten:
6.9.2009, 14 bis 18 Uhr: Tatort Forscherlabor. Preisverleihung und Familiensonntag, Kinder ab 8 Jahre und Erwachsene
Zu entrichten ist nur der Eintrittspreis: Erwachsene 3,50 Euro, 6- bis 17-Jährige 2 Euro, Familien 8 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

LWL-Museum für Archäologie,
Europaplatz 1, 44623 Herne,
Tel. 02323 94628-0, http://www.lwl-landesmuseum-herne.de.
Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 bis 17 Uhr, Donnerstag 9 bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 11 bis 18 Uhr



Pressekontakt:
LWL: Dr. Yasmine Freigang, Tel.: 0251 591-8920 oder 0151 50759714 und Frank Tafertshofer, Tel.: 0251 591-235 ---------------------------------------------- Deutsche Bank Presse: Friederike Borgmann, Tel.: 069 910-38039 E-Mail: friederike.borgmann@db.com
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Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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