LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 13.08.09

Foto zur MitteilungDer Fachbereichsleiter für Kultur Dr. Thorben Winter (v.l.), Kulturdezernentin der Stadt Rheine Ute Ehrenberg, die Leiterin des Museums Kloster Bentlage Dr. Mechthild Beilmann-Schöner, die Kuratorin der Ausstellung Christiane Kerrutt und der Direktor des LWL-Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte in Münster Dr. Hermann Arnhold stellten die Ausstellung vor.
Foto: LWL


Foto zur MitteilungIda Gerhardi, Großes Pariser Tanzstück, 1905, LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Münster.
Foto: LWL


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Presse-Infos | Kultur

Gastspiel im Grünen

Werke aus dem LWL-Landesmuseum sind im Museum Kloster Bentlage zu sehen

Bewertung:

Rheine (lwl). Die Malerin Ida Gerhardi durchstreifte auf Motivsuche die Bars und Cafes von Paris, August Macke fand im bayerischen Hilterfingen zu klaren, lichtvollen Bildkompositionen, Andy Warhol entwickelte seine plakativ bunten Serien bekannter Markenprodukte in der New Yorker factory. Ihre an so unterschiedlichen Orten entstandenen Bilder sind nun im Museum Kloster Bentlage in Rheine zu sehen.

Das LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe (LWL) entleiht während der Um- und Neubauphase des Münsteraner Museums vierzig Meisterwerke der Moderne an das Kloster Bentlage. Unter dem Titel "Gastspiel im Grünen" wird die neue Präsentation ab Sonntag (16.8.) gezeigt.

Das ehemalige Kreuzherrenkloster Bentlage, Mittelpunkt einer reizvollen historischen Kulturlandschaft, bietet für dieses Gastspiel einen besonderen Rahmen. Die vierzig hochkarätigen Leihgaben werden hier in einen Dialog mit den Gemälden der Westfälischen Galerie gesetzt, die bereits seit 1996 im Obergeschoss des Museums die Entwicklung der Moderne in Westfalen dokumentiert.

"Gastspiel im Grünen" spannt zeitlich den Bogen von der Malerei des deutschen Impressionismus und Expressionismus um 1900 bis hin zu den abstrakten und gegenständlichen Tendenzen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung gibt damit Einblick in eine Epoche, die zu den vielfältigsten, spannendsten und innovativsten Phasen der internationalen Kunstgeschichte gehört.

Vertreten sind Künstler wie Ida Gerhardi und Edvard Munch, die in ihren Werken Einflüsse der französischen Kunst des späten 19. Jahrhunderts aufgreifen, ebenso bedeutende Maler des Expressionismus wie Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt-Rottluff, Alexej von Jawlensky und August Macke.

Werke der geometrischen Abstraktion aus den 1920er Jahren (Kurt Schwitters, Vordemberge-Gildewart) und von Bauhauskünstlern wie Oskar Schlemmer werden den zeitgleich entstandenen Gemälden der Neuen Sachlichkeit und des Magischen Realismus gegenübergestellt (Georg Schrimpf, Franz Radziwill).

Eine Reihe großformatiger Gemälde zeigt zudem Kunst nach 1945. Josef Albers Quadratbilder aus der Serie "Homage to the square" und Andy Warhols plakative Darstellung eines VW-Käfer zählen dabei zu den weltweit bekannten Werken dieser Epoche.

Die Ausstellung wird am Sonntag, dem 16. August um 11 Uhr eröffnet. Mit der Eröffnung beginnt auch das diesjährige Klosterfest. Von 11 bis 18 Uhr werden in der ländlichen Atmosphäre am Kloster Bentlage Musikalisches und Kulinarisches sowie Sonderaktionen und Informationen rund um die Kunst geboten. Eine Reihe weiterer Begleitveranstaltungen ist für die gesamte Dauer der Ausstellung bis zum 11. Juli 2010 geplant.



Pressekontakt:
Christina Henneke, Telefon: 0251 5907-209, christina.henneke@lwl.org und Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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