LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 16.07.09

Foto zur MitteilungUnter Anleitung von Prof. Reinhold Tobey (r.) und Prof. Karl Manfred Rennertz (l.) haben die Studierenden Objekte aus Ziegeln hergestellt.
Foto: LWL


Foto zur MitteilungFür die Studierenden war es ein "steiniger Weg" von der Idee über das Modell bis hin zum fertig gemauerten Objekt.
Foto: LWL


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Presse-Infos | Kultur

LWL-Industriemuseum zeigt und verkauft Möbel aus Ziegelsteinen

Projekt der Detmolder Schule für Architektur

Bewertung:

Lage (lwl). Möbel aus Ziegelsteinen präsentiert der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ab Donnerstag, 16. Juli, in seinem Ziegeleimuseum in Lage. Die Objekte sind Ergebnisse eines Projektes der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur. Unter Anleitung von Prof. Reinhold Tobey und Prof. Karl Manfred Rennertz, die beide in Detmold lehren, haben 15 Studierende im Rahmen eines Seminars Stühle, Hocker, Bänke und andere Konstruktionen aus Ziegeln hergestellt. "Alle Stücke sind Unikate, denen der Reiz des Experimentellen innewohnt", so Karl Manfred Rennertz. Der Kunstprofessor ist bereits zum zweiten Mal mit einem "Ziegelseminar" zu Gast in Lage. Vor zwei Jahren hatten Studierende der Detmolder Hochschule im Rahmen der Ausstellungsreihe "Atelier.Industrie" im LWL-Ziegeleimuseum eine Porträtgalerie und einen Turm aus Ziegeln präsentiert.

Das aktuelle Projekt entstand in Kooperation der beiden Lehrgebiete Baukonstruktion / Baustofftechnologie und Plastisches Gestalten. Karl Manfred Rennertz: "Aus den unterschiedlichen Schwerpunkten der beiden Fächer ergibt sich ein jeweils anderer Blick auf den Ziegel." In der zeitgenössischen Architektur ist Ziegelbau aus dem Fokus der aktuellen Entwicklungen geraten, in der Innenarchitektur wird Ziegelstein kaum gezeigt, und im Möbelbau spielte das Material noch nie eine Rolle. Um dieser ungerechten "Vernachlässigung" des natürlichen Werkstoffs entgegen zu wirken, nahm der Bildhauer die Anregung des LWL-Industriemuseums auf, sich mit dem Ziegel zu beschäftigen - "gerade und besonders mit dem Stein und seiner groben unregelmäßigen Struktur, der in Lage seinen Ursprung hatte und immer noch auf Museumsmaschinen gemacht und im alten Ringofen einmal jährlich gebrannt wird", so Rennertz.

Für die Studierenden war der Umgang mit dem Material nicht einfach: Freie Entwürfe und strukturelle Untersuchungen mit selbstgeformten kleinen Modellziegeln gelangen noch spielerisch. Aber die Realisation der Entwürfe erforderte handwerkliches Können. Kniffe und Fertigkeiten des Mauerns mussten erst erlernt werden - ein im wahrsten Sinne des Wortes "steiniger" Weg.

Die Werke sind bis zum 1. November in Lage ausgestellt und können als unverwechselbarer Gartenschmuck im Museumsshop erworben werden.

Möbel aus Ziegelsteinen
16.7. bis 1.11.2009
Eröffnung: Do, 16.7., 11 Uhr

LWL-Industriemuseum
Ziegeleimuseum in Lage
Sprikernheide 77
Di - So 10 -18 Uhr



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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