LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 09.07.09

Foto zur MitteilungDie Ausstellung gibt Einblicke in die Geschichte der Eisherstellung und die Geschichte des Familienlebens zwischen Deutschland und Italien.
Foto: LWL


Foto zur MitteilungDas Eiscafé Venezia von Angelo Malavolta in Hagen 1960.
Repro: LWL


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Presse-Infos | Kultur

Von Karren und Cafés

Sonderführung durch Ausstellung "Eiskalte Leidenschaft" im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover

Bewertung:

Bochum (lwl). Jeder hat schon mal italienisches Eis gekostet, aber wie kamen Stracciatella und Cappuccino eigentlich nach Deutschland? Woher kommen die Eismacher und wie wird man überhaupt ein echter Gelatieri? Um diese Fragen zu beantworten lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag, 12. Juli, um 16 Uhr in sein Industriemuseum Zeche Hannover.

Bereits um die Jahrhundertwende zogen die ersten italienischen Eismacher mit ihren Verkaufskarren durch die Straßen des Ruhrgebiets. Damals war der Eisverkauf noch ein mobiles Gewerbe, erst in den 1930ern setzten sich feste Eisdielen-Lokale durch. Ein regelrechter Boom der Eisdielen setzte in den1950er Jahren ein. Wiederaufbau, Wirtschaftswunder und die erste Reisewelle nach Italien kurbelten die Nachfrage an.

Für die Familien bedeutete das Leben als Eismacher in Deutschland eine besondere Herausforderung, denn Eismachen ist ein saisonales Gewerbe. Bis heute schließen viele Eisdielen im Winter und die Familien ziehen zurück nach Italien. Während die Eltern in Deutschland arbeiten, gehen die Kinder in Italien zur Schule.

Die etwa einstündige Führung durch die Ausstellung gibt Einblicke in die Geschichte der Eisherstellung und die Geschichte des Familienlebens zwischen Deutschland und Italien. Italienisches Eis gibt es im Museum nicht zu kosten, aber viele Tipps, wo es in Bochum und in anderen Städten des Ruhrgebiets echtes italienischen Eis zu kaufen gibt.

Der Eintritt ist frei.

LWL- Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Info: Tel. 0234 6100 874
http://www.lwl-industriemuseum.de



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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