LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 23.06.09

Foto zur MitteilungGunter Pertry, Abgeordneter der Provinz Westflandern für den Bereich Kunst und Kultur (vorne 2. v. l.) besucht gemeinsam mit 15 flämischen Museumsexperten den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). LWL-Chefarchäologe: Prof. Dr. Michael Rind (vorne 3. v. l.) führte die Gäste durch das Depot der LWL-Archäologie in der Speicherstadt in Münster.
Foto: LWL


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Presse-Infos | Kultur

Wie lagert man Kulturgüter?

Museumsexperten aus Westflandern holen sich Know-How aus Westfalen-Lippe

Bewertung:

Münster (lwl). 16 Archivare, Konservatoren und Museumsmitarbeiter aus Westflandern (Belgien) sind vom 22. bis 24. Juni zu Gast beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). Im Rahmen der Kulturpartnerschaft zwischen dem LWL und der flämischen Provinz Westflandern möchten sich die flämischen Museumsexperten Einblicke in die verschiedenen Depotlösungen verschaffen, die in westfälischen Museen eingesetzt werden. Da für einige Depots der Region Westflandern neue Lösungen gesucht werden und dort zur Zeit eine regionale Depot-Politik erarbeitet wird, erhoffen sich die Experten Hinweise für ihre Arbeit.

Die Gäste treffen sich mit LWL-Fachleuten aus Einrichtungen und Museen wie dem Depot der LWL-Archäologie in der Speicherstadt in Münster Coerde, dem Depotturm im Lichthof des LWL-Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte in Münster, dem Depot des LWL-Freilichtmuseums Detmold, das in einer ehemaligen Hubschrauberwerkstatt untergebracht ist, und dem modernsten Depot des LWL im Freilichtmuseum Hagen. Außerdem besucht die Gruppe das städtische Museumsdepot Herford, das Depot des Kreismuseums Wewelsburg in Paderborn und die Kunst-Spedition Hasenkamp.

Hintergrund
Die Kulturpartnerschaft zwischen der Provinz Westflandern und dem LWL besteht seit 1960. Ins Leben gerufen wurde sie, um die Jahrhunderte alten Verbindungen zwischen den Regionen nach Kriegsende wieder aufleben zu lassen. Seitdem finden jährlich wechselseitige Besuche und Aktivitäten statt, wie die gegenseitige Entsendung von Ausstellungen, Musikern und Kulturexperten.



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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