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Mitteilung vom 22.06.09

Foto zur MitteilungAntikes "Graffiti".
Foto: LWL


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Presse-Infos | Kultur

Graffiti der Antike

Vortrag zur Römerausstellung im LWL-Ziegeleimuseum Lage

Bewertung:

Lage (lwl). Knallbunt sind sie nicht und an Hauswänden waren sie auch nicht zu sehen. Im Grunde ähneln die römischen Graffiti den heutigen nur ganz entfernt. Was es mit diesen Zeichnungen der Römer auf sich hat, erklärt Dr. Markus Scholz am Sonntag (28.6.) im LWL-Ziegeleimuseum in Lage. Zu diesem Vortrag im Rahmen der Ausstellung "Varus und die Ziegel Roms" lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) um 14 Uhr in sein Industriemuseum ein.

Liebeserklärungen, Produktionsabrechnungen, Schreibübungen oder Karikaturen und Zeichnungen - nicht selten stoßen Archäologen bei ihren Grabungen auf Ziegel mit solchen Hinterlassenschaften. Von den römischen Zieglern in den frischen Lehm geritzt, wurden sie mit dem Brand auf den Backsteinen verewigt und in Gebäuden verbaut. Sie sind heute eine wichtige Quelle für die Wissenschaftler. Zum einen geben sie Aufschluss darüber, was die Menschen damals so bewegte. Zum anderen lassen sich beispielsweise Produktionsmengen von diesen Inschriften ablesen. Sie sind mit den Feierabendziegeln der Neuzeit vergleichbar.

Drei Originale können in der Ausstellung "Varus und die Ziegel Roms" betrachtet werden. Das schönste Exemplar ist eine Leihgabe des Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz.
Dort ist der Archäologe Dr. Markus Scholz als Wissenschaftlicher Mitarbeiter beschäftigt. Schon während seines Studiums in Frankfurt a.M. und Freiburg hat er sich intensiv mit Graffiti auf römischer Keramik befasst. Mit vielen Bildern wird er in dieses kurzweilige Thema einführen und die Vielzahl an verschiedenen Botschaften darstellen.



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Tel. 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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