LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 02.06.09

Foto zur MitteilungIn dem Programm "Komm in die Puschen!" probieren die Teilnehmer aus, wie man in mittelalterlichen Schnürschuhen und in hochhackigen Plateaustiefeln läuft.
Foto: Stefan Kuhn.


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Presse-Infos | Kultur

Laufen, wie einem der Schnabel gewachsen ist

Familiensonntag im LWL-Museum für Archäologie

Bewertung:

Herne (lwl). Am 7. Juni lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe zum Familiensonntag in sein LWL-Museum für Archäologie in Herne ein. In dem Programm "Komm' in die Puschen!" erkunden Acht- bis Zwölfjährige um 14 und 16 Uhr historische Schuh-Geschichten. Warum zum Beispiel liefen die Menschen im Mittelalter, wie ihnen der "Schnabel" gewachsen war oder was hat es mit den linken Schuhen der römischen Legionäre auf sich? Parallel hierzu findet für Erwachsene die Führung "Schuhtick" durch die gleichnamige Sonderausstellung statt.

"Komm' in die Puschen!" ist wörtlich gemeint. Denn es geht in dem Programm nicht um Hast und Eile. Vielmehr schlüpfen die jungen Teilnehmer in die Lederschuhe eines mittelalterlichen Händlers, in bestickte Samtschuhe aus Asien und in Plateaustiefel mit riesigem Absatz. Somit werden sie zu Schuh-Models und tragen die Nachbildungen der historischen Treter auf dem Laufsteg zur Schau. Darüber hinaus ergründen sie, ob der Steinzeitmensch schon Schuhe hatte, ob die römischen Legionäre ihren rechten Schuh von ihrem linken unterscheiden konnten und, wie man vor 800 Jahren trockenen Fußes über die Straße kam.

Die Führung "Schuhtick" durch die gleichnamige Sonderausstellung zeigt neben der Geschichte des menschlichen Fußschutzes auch, welche Bedeutung Schuhe hatten und haben - zum Beispiel für Status und Macht, Sinnlichkeit und Erotik, Glaube und Glück oder Kunst und Design. Dass Schuhe auch zu ganz besonderen Begleitern werden können, erläutern die Schuhgeschichten einzelner Menschen.

Die Sonderausstellung "Schuhtick. Von kalten Füßen und heißen Sohlen." ist noch bis 5. Juli im LWL-Museum für Archäologie zu sehen. Sie erzählt Schuhgeschichte(n) durch alle Zeiten und über die Kontinente hinweg - vom ersten Fußschutz der Menschen über römische Militärsandalen bis zum Designerschuh. Die Ausstellung präsentiert über 400 Exponate, die zum Teil erstmals öffentlich zu sehen sind. Dabei können die Besucher die Schuhe nicht nur anschauen, sondern sie auch selbst ausprobieren. Auf dem Laufsteg erfahren sie, wie man in mittelalterlichen Trippen oder in High Heels läuft, und an der "Schuhbar" gibt es Schuhsongs quer durch die Rock- und Popgeschichte!
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Termin:
Sonntag, 7. Juni 2009
- 14 und 16 Uhr "Komm' in die Puschen!" - Programm für Kinder von acht bis zwölf Jahren
- 14 und 16 Uhr "Schuhtick" - Führung durch die Sonderausstellung
- 15 Uhr "gesucht. gefunden. ausgegraben" - Führung durch die Dauerausstellung

Um telefonische Anmeldung unter 02323 94628-0 während der Öffnungszeiten des Museums wird gebeten.

Kosten:
Zu entrichten ist nur der Eintrittspreis:
- Sonderausstellung "Schuhtick": Erwachsene 5 Euro, 6- bis 17-Jährige 3 Euro, Familien 11 Euro
- Dauerausstellung: Erwachsene 3,50 Euro, 6- bis 17-Jährige 2 Euro, Familien 8 Euro
- Kombiticket (Sonder- und Dauerausstellung): Erwachsene 7 Euro, 6- bis 17-Jährige 4 Euro, Familien 15 Euro

LWL-Museum für Archäologie,
Europaplatz 1, 44623 Herne,
Tel. 02323 94628-0,
htpp://www.lwl-landesmuseum-herne.de
http://www.schuhtick-ausstellung.de
Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr, Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr
Geschlossen am 24., 25., 31.12. und am 1.1.



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, Tel.: 0251 591-235 und Stefanie Mosch, Tel.: 0251 591-8921
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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