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Mitteilung vom 27.05.09

Foto zur MitteilungAm Märchensamstag hören die jungen Teilnehmer, wie der Prinz dank eines Seidenschuhs sein Aschenputtel findet.
Foto: LWL/Mosch


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Presse-Infos | Kultur

Aschenputtels Pantoffeln und die Stiefel des Katers

Märchensamstag im LWL-Museum für Archäologie

Bewertung:

Herne (lwl). Am Samstag, 30. Mai, lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zum Märchensamstag in sein LWL-Museum für Archäologie in Herne ein. Kinder ab 6 Jahren lauschen vier klassischen Märchen, bevor sie in der Ausstellung "Schuhtick - Von kalten Füßen und heißen Sohlen" die zuvor darin erwähnten Schuhe aufspüren. Als krönenden Abschluss basteln sie in der Schuhwerkstatt mit leuchtenden Farben und bunten Stoffen ihren eigenen Märchenschuh, den sie mit nach Hause nehmen dürfen.

Jeder Schuh hat seine Geschichte und oft haben Geschichten ihre ganz besonderen Schuhe. So beispielsweise in den Märchen "Aschenputtel", "Der Gestiefelte Kater", "Der kleine Muck" und "Des Kaisers neue Kleider". Hier sind es die Schuhe, die ihren Träger schöner, reicher oder schneller machen. Die Kinder hören am Märchensamstag, wie der Prinz dank eines mit Silber bestickten Seidenschuhs sein Aschenputtel findet. Sie erfahren, dass ein Paar Pantoffeln den kleinen Muck sogar an einen orientalischen Königshof fliegt. Schließlich vernehmen sie, dass ein Haustier mithilfe roten Leders zum Gestiefelten Kater wird und das Schuhwerk seinem Besitzer ein gräfliches Schloss verschafft.
Die märchenhafte Fußbekleidung zieht aber auch Neider oder Günstlinge an. So wird der kleine Muck vertrieben, da der König selbst nach seinen Schuhen trachtet. Noch schlimmer ergeht es dem Kaiser. Er glaubt sich in teurem Geschmeide, während seine Bediensteten ihn nackt vor sich sehen.

Im Anschluss an das Gehörte suchen die jungen Teilnehmer in der Sonderausstellung Schuhtick die zuvor erwähnten Schuhe. Einige davon dürfen sie sogar anprobieren und sich selbst wie ein Märchenheld fühlen. Um die Geschichten noch anschaulicher zu machen, basteln sie ihren eigenen Phantasieschuh. Dieser wird sie noch lange an diesen märchenhaften Tag erinnern.

Die Sonderausstellung "Schuhtick. Von kalten Füßen und heißen Sohlen." ist noch bis zum 5. Juli im LWL-Museum für Archäologie zu sehen. Sie erzählt Schuhgeschichte(n) durch alle Zeiten und über die Kontinente hinweg - vom ersten Fußschutz der Menschen über römische Militärsandalen bis zum Designerschuh. Die Ausstellung präsentiert über 400 Exponate, die zum Teil erstmals öffentlich zu sehen sind. Dabei können die Besucher aber nicht nur Schuhe anschauen, sondern auf dem Laufsteg können sie ausprobieren, wie man in mittelalterlichen Trippen oder High Heels läuft, und an der "Schuhbar" gibt es Schuhsongs quer durch die Rock- und Popgeschichte!

Termine:
Samstag, 30. Mai 2009, 15 Uhr
- 15 Uhr "Märchensamstag" - Märchenlesung für Kinder ab 6 Jahren in der Sonderausstellung "Schuhtick"

Kosten:
Es ist lediglich der Museumseintritt zu entrichten.
Eintritt Sonderausstellung ,Schuhtick‘: Erwachsene 5 Euro, Kinder 3 Euro, Familien 11 Euro.

LWL-Museum für Archäologie, Europaplatz 1, 44623 Herne, Tel. 02323 94628-0, http://www.lwl-landesmuseum-herne.de, http://www.schuhtick-ausstellung.de;
Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr, Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr
Geschlossen am 24., 25., 31.12. und am 1.1.



Pressekontakt:
Stefanie Mosch, LWL-Museum für Archäologie, Tel.: 0251 591-8921 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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