LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 20.05.09

Presse-Infos | Kultur

Ende der Fußballsaison im LWL-Museum für Archäologie:

SchuhKick-Führung und Karten für Borussia Dortmund

Bewertung:

Herne (lwl). Zu einem "SchuhKick" lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag, 24. Mai, in sein Museum für Archäologie ein. In der gleichnamigen Führung werden Fußballfans um 16 Uhr durch die Sonderausstellung "Schuhtick - Von kalten Füßen und heißen Sohlen" geleitet. Parallel hierzu findet ein Fußballquiz statt - dem Gewinner winken Freikarten für ein Spiel von Borussia Dortmund. Wer kein Fußballfan ist, erfährt um 14 und 16 Uhr in der Führung "Schuhtick" welche Rolle Schuhe für Status und Macht oder Glauben und Glück spielen.

Zum Ende der Fußballsaison 2008/09 thematisiert das LWL-Museum für Archäologie das "Fußball-Leder". Jedoch nicht der Spielball, sondern die Fußbekleidung stehen im Mittelpunkt. In der Führung "SchuhKick" erfahren die Fußballfans, dass die Sportler im Jahr 1900 in Schnürstiefeln kickten und was sie anstellten, um nicht auszurutschen. Weiter geht es durch die Geschichte - über die Entstehung der ersten Stollen bis zum hochtechnisierten Sportschuh. Außerdem sehen die Besucher, wie die Menschen schon vor der Zeit des Fußballs ihren Fußschutz zweckmäßig veränderten. So wird beim Rundgang durch die Sonderausstellung "Schuhtick" deutlich, dass die Schuhe der römischen Legionäre gewissermaßen Vorläufermodelle der heutigen Fußballschuhe sind.

Alle Museumsbesucher können ihr Fußballwissen in dem SchuhKick-Quiz beweisen. Hierbei sind so viele Fragen zu beantworten, wie die Erste Bundesliga Vereine hat. Welcher der 18 Clubs ist beispielsweise der "Rekordaufsteiger"? Dem Gewinner winken zwei Freikarten für ein Bundesligaspiel von Borussia Dortmund im Signal-Iduna Park.

Die Führung "Schuhtick" durch die gleichnamige Sonderausstellung zeigt neben der Geschichte des menschlichen Fußschutzes auch, welche Bedeutung Schuhe hatten und haben - zum Beispiel für Status und Macht, Sinnlichkeit und Erotik, Glaube und Glück oder Kunst und Design. Dass Schuhe auch zu ganz besonderen Begleitern werden können, erläutern die Schuhgeschichten einzelner Menschen.

Die Sonderausstellung "Schuhtick. Von kalten Füßen und heißen Sohlen." ist noch bis zum 5. Juli im LWL-Museum für Archäologie zu sehen. Sie erzählt Schuhgeschichte(n) durch alle Zeiten und über die Kontinente hinweg - vom ersten Fußschutz der Menschen über römische Militärsandalen bis zum Designerschuh. Die Ausstellung präsentiert über 400 Exponate, die zum Teil erstmals öffentlich zu sehen sind. Dabei können die Besucher aber nicht nur Schuhe anschauen, sondern auch auf dem Laufsteg ausprobieren, wie man in mittelalterlichen Trippen oder High Heels läuft. An der "Schuhbar" gibt es Schuhsongs quer durch die Rock- und Popgeschichte.

Termine:
Sonntag, 24. Mai 2009
- 16 Uhr "SchuhKick" - Führung zum Thema Fußball durch die Sonderausstellung
- 14 bis 18 Uhr "Fußballquiz" - Freikarten für Borussia Dortmund zu gewinnen
- 14 und 16 Uhr "Schuhtick" - Führung durch die Sonderausstellung
- 15 Uhr "gesucht. gefunden. ausgegraben" - Führung durch die Dauerausstellung
Kosten:
Es ist lediglich der Museumseintritt zu entrichten.
Eintritt Sonderausstellung ,Schuhtick‘: Erwachsene 5 Euro, Kinder 3 Euro, Familien 11 Euro.

LWL-Museum für Archäologie,
Europaplatz 1, 44623 Herne,
Tel. 02323 94628-0,
http://www.lwl-landesmuseum-herne.de,
http://www.schuhtick-ausstellung.de;

Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr, Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr
Geschlossen am 24., 25., 31.12. und am 1.1.



Pressekontakt:
Markus Fischer, Tel.: 0251 591-235 und Stefanie Mosch, Tel.: 0251 591-8921
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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