LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 18.05.09

Foto zur MitteilungEine Trinkhalle in Bochum um 1900 zeigt diese Postkarte aus der Sammlung des LWL-Industriemuseums.
Foto: LWL


Foto zur MitteilungTrinkhallenbesitzerin in Duisburg-Ruhrort.
Foto: LWL/Brigitte Kraemer


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Presse-Infos | Kultur

Anne Bude und umme Bude

Führung zur Ausstellung "Die Bude. Trinkhallen im Ruhrgebiet"

Bewertung:

Bochum (lwl). "Anne Bude und umme Bude" heißt eine Führung zur Geschichte der Trinkhallen, zu der der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag, 24.5., um 16 Uhr in sein Industriemuseum Zeche Hannover nach Bochum einlädt.
Bei einem Spaziergang durch die Siedlung rund um das ehemalige Bergwerk im Stadtteil Hordel erfahren die Teilnehmer Spannendes über die Lebensbedingungen der Industriearbeiter um 1900 und die Anfänge der Trinkhallen im Revier: Die ersten "Seltersbuden" wurden Mitte des 19. Jahrhunderts im Revier errichtet und breiteten sich schnell aus. Städte und Betriebe stellten bereitwillig günstige Grundstücke zur Verfügung, um die Versorgung der Arbeiter mit sauberem Wasser zu gewährleisten und den Alkoholkonsum während der Arbeit einzudämmen. Im Ruhrgebiet waren um 1900 bereits 600 Trinkhallen in Betrieb. Heute wird ihre Zahl auf 18.000 geschätzt. Der anschließende Rundgang durch die Ausstellung "Die Bude" mit Fotografien von Brigitte Kraemer im Malakowturm der Zeche Hannover gibt facettenreiche Einblicke in das Leben an der Bude heute.
Die Teilnahme ist kostenlos.

Kontakt:
LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251, 44793 Bochum
Info: Tel. 0234 6100 874
http://www.lwl-industriemuseum.de



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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