LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 04.05.09

Foto zur MitteilungGlasmacher Stöckle bläst Glas in ein Model.
Foto: LWL/Holtappels


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Presse-Infos | Kultur

Wein aus edlen Kelchen

Gernheimer Glasmacher führen im LWL-Industriemuseum die Herstellung von Weingläsern vor

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Petershagen (lwl). Am Sonntag, 17. Mai, bietet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in seinem Industriemuseum Glashütte Gernheim in Petershagen eine außergewöhnliche Vorführung: Die Glasmacher Korbinian Stöckle und Torsten Rötzsch zeigen, wie Weingläser entstehen. Von 10 bis 18 Uhr formen sie zahlreiche Kelchgläser in historischen Techniken.

Zu Vorbildern nehmen die Glasmacher zum Beispiel die kostbaren Gläser aus Murano oder Süddeutschland. Nach diesen Vorlagen entstehen am Sonntag sowohl traditionelle Gläser als auch eigene Entwürfe der Glasmacher. Auf dem Programm stehen aber auch der traditionelle Gernheimer Pokal, der schon zur Betriebszeit der Hütte geblasen wurde, sowie das berühmte Lauensteiner Glas. Die Besucher können den Prozess vom Blasen der Kuppa bis zum aufwändigen Verzieren des Stiels direkt am Ofen im Glasturm der Hütte verfolgen.

Die Vorführung dieser kunstvollen Techniken findet anlässlich des Internationalen Museumstages 2009 statt. In der Glashütte Gernheim ist an diesem Tag außerdem noch die Sonderausstellung des französischen Glaskünstlers Jean-Paul Raymond, Fragments de Temps - Von der Weser zur Vézère, zu sehen. Zu dieser Ausstellung bietet das LWL-Industriemuseum um 16 Uhr eine kostenlose Sonderführung an. Um 11 Uhr können alle Interessierten an der ebenfalls kostenlosen Sonntagsführung durch die Glashütte teilnehmen.

Museumsgäste zahlen nur den normalen Eintrittspreis.



Pressekontakt:
Katrin Holthaus, Glashütte Gernheim, Telefon: 05707 9311-18, und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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