LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 08.04.09

Foto zur MitteilungIn dem oskargekrönten Film "Vergiss mein nicht!", der im Rahmen der Filmreihe im LWL-Landesmuseum gezeigt wird, vermischen sich Orte der Erinnerung mit realen Räumen.
Foto: Constantin Film AG


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Presse-Infos | Kultur

Dekonstruktion im Film

Filme zur Ausstellung "Aufriss" im LWL-Landesmuseum

Bewertung:

Münster (lwl). Parallel zur Ausstellung "Aufriss" im LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte thematisiert die Filmreihe "Raum / Dekonstruktion im Film" die filmische Auseinandersetzung mit Raum im buchstäblichen wie im übertragenen Sinn. Im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) steht das Haus als primäre Architektur des Menschen dabei ebenso im Fokus wie die Erweiterung auf den sozialen, emotionalen und imaginären Raum im Film.

Anhand von Spielfilmen wird das filmische Potenzial im Umgang mit Raum vorgestellt. Gezeigt werden "Die Familie mit dem umgekehrten Düsenantrieb" (1984) am 14. April und "Vergiss mein nicht!" (2004) am 15. April. Die Zuschauer erleben die perfekte Illusion von Räumlichkeit, ebenso wie ihre atemberaubende Zerstörung.

Die vollständige Zerstörung des Familienheims illustriert die japanische Eskalationskomödie "Die Familie mit dem umgekehrten Düsenantrieb". Elemente der Katastrophentheorie mischen sich dabei unterhaltsam mit surrealem Wahnsinn. Was passiert, wenn sich Orte der Erinnerung mit realen Räumen überlagern, zeigt Michel Gondrys oscargekröntes Meisterwerk "Vergiss mein nicht!". Jedem Film geht eine kurze Einführung der Filmwissenschaftlerin Elke Kania von der Universität Köln voraus.

Dienstag, 14. April 2009, 19 Uhr
DIE FAMILIE MIT DEM UMGEKEHRTEN DÜSENANTRIEB (GYAKUFUNSHA KAZOKU)
Japan 1984, Farbe, 106 min, dt.
Regie: Sôgo Ishii
Einführung: Elke Kania, Kunst- und Filmwissenschaftlerin M.A. (Köln)

Mittwoch, 15. April 2009, 19 Uhr
VERGISS MEIN NICHT! (ETERNAL SUNSHINE OF THE SPOTLESS MIND)
Frankreich 2004, Farbe, 108 min, dt.
Regie: Michel Gondry
Einführung: Elke Kania, Kunst- und Filmwissenschaftlerin M.A. (Köln)

Zu den Filmen erscheint ein Begleittext in der Ausstellungs-Publikation zu Aufriss.

Dauer der Ausstellung:
4. bis 19. April 2009

Öffnungszeiten während der Ausstellung:
12 -20 Uhr

Lange Nacht: Am 18. April ist die Ausstellung bis 22 Uhr geöffnet und anschließend findet eine Party statt.



Pressekontakt:
Christina Henneke, Telefon: 0251 5907-209, christina.henneke@lwl.org und Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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