LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 01.04.09

Foto zur MitteilungFührung durch die ehemalige Kolonie.
Foto: LWL


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Presse-Infos | Kultur

Zwischen Schornsteinen und Fördertürmen: 200 Jahre Wohnen und Arbeiten in Bochum

Führung im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover

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Bochum (lwl). Heute erinnern nur noch die ehemaligen Zechensiedlungen daran, wie die Bergarbeiter im Ruhrgebiet einst lebten. Doch wie sah der Alltag in den industriellen Gemeinden um 1900 aus? Um dieser Frage nachzugehen, lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Samstag, 4. April, um 15 Uhr zu einer besonderen Führung in sein LWL-Industriemuseum Zeche Hannover ein.

Zur Zeit des Bergbaus im Revier kam das Wohnen in der Nähe des Arbeitsplatzes sowohl dem Bergmann als auch dem Bergwerk zu Gute. Einerseits ermöglichte es dem Bergmann nach der Arbeit zu Fuß nach Hause zu gehen, andererseits verlor das Unternehmen seine Belegschaft auch nach Feierabend nicht aus den Augen.

Der historische Rundgang der Zeche Hannover beginnt mit der Kleinkolonie "Am Rübenkamp". Der Weg führt weiter über die "Eickeler Kolonie" mit ihrer symmetrischen Reihung entlang der Straße zur Siedlung "Dahlhauser Heide", die Alfred Krupp in den Jahren 1907-1915 als Arbeiterdorf mit westfälischen Bauernhäusern errichten ließ. Den Abschluss der Zeitreise durch die Geschichte der Bergarbeitersiedlungen bildet ein Abstecher zu den "Montagehäusern System Schneider", die 1948 errichtet wurden, um die drängende Wohnungsnot in der Nachkriegszeit zu lindern.

Geschichtstour: Wohnen auf der Seilscheibe
Sa, 4.4.2009, 15 Uhr
Treffpunkt: Zechenvorplatz
Kosten: 2,50 EUR pro Person

LWL- Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
http://www.lwl-industriemuseum.de



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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