LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 27.03.09

Foto zur MitteilungAnsicht vom Gut Dalheim mit dem Desenberg im Hintergrund (ca. 1944).

Foto zur MitteilungFachwerkhäuser an der Schwerte (ca. 1940).

Foto zur MitteilungGänse am Diemelufer vor der Stadtkulisse von Warburg (ca. 1944).

Foto zur MitteilungBlick über die Wiesen auf den Ortsteil Welda (ca. 1944).

Foto zur MitteilungKatholische Pfarrkirche Mariä Heimsuchung, Ende des 13. Jahrhunderts erbaut (ca. 1944).
Alle Fotos: LWL-Medienzentrum für Westfalen


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Presse-Infos | Kultur

"Warburg damals"

Fotografien von Julius Gärtner im Online-Archiv des LWL-Medienzentrums

Bewertung:

Achtung Redaktionen:
Bei dem abgebildeten Dalheim handelt es sich um Dalheim bei Warburg, nicht Lichtenau-Dalheim.


Münster/Warburg (lwl). Bilder aus Warburg und Umgebung von Julius Gärtner hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) im Bildarchiv des LWL-Medienzentrums für Westfalen in Münster zusammengetragen und ins Internet gestellt. "Es gibt wohl kaum einen Winkel in der Region, den er nicht bei jedem Wetter und in jedem Licht fotografiert hätte", sagte Archivleiterin Kerstin Burg angesichts der Fülle des Materials.

Julius Gärtner, geboren 1879, war Revisor der Oberfinanzdirektion Münster, Vater zweier Töchter, eifriger Kleingärtner und Möbelschnitzer - vor allem aber leidenschaftlicher Fotograf. Schon als Junge bastelte er seinen ersten Fotoapparat aus einer Zigarrenkiste. Später wurde ihm bei Carl Zeiss eine spezielle Optik gebaut. Diese Kamera begleitete ihn fortan überall hin.
Kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges zog Julius Gärtner mit seiner Familie nach Warburg, wo er ein Haus mit Garten mietete und die Freizeit fast ausschließlich mit seiner Leidenschaft verbrachte. Bis er Jahre später nach Münster zurückkehrte, entstanden unzählige Bilder von Warburg und Umgebung, darunter eine Aufnahmen der katholischen Pfarrkirche Mariä Heimsuchung aus dem Jahr 1944, Impressionen aus verschiedenen Ortsteilen oder Blicke auf Dalheim aus dem selben Jahr.

Julius Gärtner unternahm mit der Zeit zahlreiche Dienstreisen nach Ostwestfalen und auch ins Münsterland. "Er fotografierte Sehenswürdiges ebenso wie das Unscheinbare am Wegesrand", weiß Kerstin Burg. So entstanden in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts einige tausend Glasplatten, die Gärtner in der eigenen Dunkelkammer entwickelte. Bilder, mit denen er auch gern einmal die weniger mobilen Zeitgenossen im Heimat- und Geschichtsverein einen Abend lang in die ferneren Regionen der westfälischen Heimat entführt habe, so die Archivarin.

Julius Gärtner starb 1953 in Münster. "Seiner jüngsten Tochter Martha Savio ist es zu verdanken, dass das Werk ihres Vaters den Weg in das Bildarchiv gefunden hat", erklärt Kerstin Burg. Die Menschen von heute könnten nun vom heimischen Computer aus das Westfalen von gestern betrachten.

Hintergrund:
Das Bildarchiv des LWL-Medienzentrums für Westfalen sammelt und erschließt historische und aktuelle Bildbestände zu Westfalen. Es erstellt Fotodokumentationen zu Themen aus der Gegenwart für das "Westfalen von morgen". Über 38.000 Fotografien laden unter http://www.bildarchiv-westfalen.de zum Stöbern ein.

Alle Fotos von Julius Gärtner finden Sie im Bildarchiv des LWL-Medienzentrums unter http://www.bildarchiv-westfalen.de.



Pressekontakt:
Martin Holzhause, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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