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Mitteilung vom 23.03.09

Foto zur Mitteilung

Foto zur MitteilungDer LWL erinnert mit der DVD "Kohle Kurs Emden" an die große Vergangenheit des Dortmund-Ems-Kanals.
Repro: LWL


Foto zur MitteilungEiner der drei historischen Filme erklärt, wie das Alte Schiffshebewerk Henrichenburg funktioniert.
Repro: LWL


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Presse-Infos | Kultur

LWL gibt zum 110-jährigen Jubiläum DVD-Edition heraus

Drei historische Filme über den Dortmund-Ems-Kanal

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Westfalen (lwl). In diesem Jahr wird der Dortmund-Ems-Kanal, der den Dortmunder Stadthafen mit dem Seehafen Emden verbindet, 110 Jahre alt. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) gibt zum Jubiläum des 265 Kilometer langen Schifffahrtsweges unter dem Titel "Kohle Kurs Emden" eine neue DVD-Edition mit drei historischen Filmen heraus.

Das LWL-Medienzentrum für Westfalen und das LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg haben die drei historischen Filme aus den 1950er Jahren, die an die große Vergangenheit des Dortmund-Ems-Kanals erinnern, zusammengestellt. "Diese Schwarzweiß-Filme zeichnen in sehr unterschiedlicher Weise ein anschauliches Bild von der einstigen Lebenswirklichkeit an und auf dem Kanal", so Dr. Volker Jakob, Leiter des Filmarchivs im LWL-Medienzentrum.

Der Hauptfilm der DVD, die FWU-Produktion "Kohle Kurs Emden", entstand 1953 speziell für den Erdkundeunterricht und bemühte sich, die vielfältigen technischen, wirtschaftlichen und sozialen Erscheinungen der Kanalschifffahrt in einer Spielfilmhandlung mit Laiendarstellern zu thematisieren. Der zweite Film "Ems und Dortmund-Ems-Kanal", eine Auftragsproduktion aus dem Jahr 1959, folgt eher einem dokumentarischen Ansatz und feiert den technischen Fortschritt der Wirtschaftswunderjahre. Der kleine Amateurfilm "Henrichenburg - Ein Fahrstuhl für Schiffe" schließlich, den der engagierte Lehrer und Bildstellenleiter Willi vom Steeg ebenfalls 1959 realisierte, zeigt wie das Alte Schiffshebewerk funktionierte. Heute gilt das 1970 außer Betrieb gesetzte Schiffshebewerk als technisches Kulturdenkmal und lebendiges LWL-Industriemuseum immer noch als das spektakulärste und bekannteste Bauwerk entlang des Kanalverlaufes.

Alle drei Filme sind in den 1990er Jahren bereits von der Landesbildstelle Westfalen, dem heutigen LWL-Medienzentrum für Westfalen, einzeln als VHS-Kopien herausgebracht worden. Diese sind seit langem vergriffen. Dank der neuen medialen Möglichkeiten lassen sich die Filmdokumente jetzt auf einer einzigen DVD zusammenfassen. Ein beigefügtes Booklet liefert weitere Hintergrundinformationen zur Geschichte des Kanals und der Filme selbst. "Die DVD richtet sich an alle, die sich für Fragen der technischen und industriellen Entwicklung interessieren. Sie zeigt darüber hinaus in eindrucksvollen Bildern, wie sehr sich unsere Welt seit den 1950er Jahren gewandelt hat", so Jakob.

Kohle Kurs Emden
Drei historische Filme über den Dortmund-Ems-Kanal

DVD, Gesamtspielzeit incl. Bonusmaterial 110 Minuten, schwarz/weiß, mit Begleitheft
14,90 EUR (zzgl. 2,60 EUR Versandkosten) bzw. 45,00 EUR (mit dem Recht zum nichtgewerblichen Verleih und zur öffentlichen Vorführung)
Bezug: LWL-Medienzentrum für Westfalen, Fürstenbergstr. 14, 48147 Münster, E-Mail: medienzentrum@lwl.org, Fax: 0251 591-3982, http://www.westfalen-medien.de
sowie im LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg
oder im Buchhandel



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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