LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 04.03.09

Foto zur MitteilungBlick von der Zeche Königin Luise zum Kraftwerk Zabrze (Hindenburg).
Foto: LWL/Muschalik


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Presse-Infos | Kultur

Ausstellung "Montanrevier" endet am Sonntag auf Zeche Zollern

Schau wandert ins Oberschlesische Landesmuseum nach Ratingen

Bewertung:

Dortmund (lwl). Noch bis einschließlich Sonntag, 8. März, präsentiert der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) die Ausstellung "Montanrevier" im Rahmen der Reihe "Galerie Industriearbeit" in seinem Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund (täglich 10 bis 18 Uhr).

Die Ausstellung zeigt 50 Fotos und 100 historische Ansichtskarten aus Oberschlesien und aus dem Ruhrgebiet. Der besondere Reiz liegt in der Gegenüberstellung von ähnlichen Motiven aus beiden Regionen: Fördertürme, Hochöfen und Werkshallen, aber auch Gartenstädte, Theaterbauten und Denkmäler. Dabei fällt auf, dass Oberschlesien, wo es weder Bombenkrieg noch Wirtschaftswunder gab, den typischen Charakter einer Industrielandschaft viel eindrucksvoller bewahrt hat als das Ruhrgebiet. So spiegeln Koloniehäuser in Zabrze (Hindenburg) oder Geschäftsstraßen in Chorzow (Königshütte) noch heute die gründerzeitliche Atmosphäre aus den Jahren um 1900 wider", so Dr. Thomas Parent, stellvertretender Direktor des LWL-Industriemuseums.

Im Besucherbuch belegen zahlreiche Einträge, dass die Bilder auch bei Gästen aus den europäischen Nachbarländern - namentlich aus Polen - gut ankamen. Auch der Bildband "Montanrevier", dessen Begleittexte in deutscher und in polnischer Sprache abgefasst sind, stieß auf ein reges Interesse.

Vom 15. März bis zum 10. Mai sind die Fotos und Ansichtskarten im Oberschlesischen Landesmuseum in Ratingen-Hösel zu sehen, parallel zu einer Ausstellung über den berühmten Zoologen Bernhard Grzimek, der vor hundert Jahren in der Stadt Neisse in Oberschlesien geboren wurde. Auf Einladung der Stadtpräsidentin von Zabrze zeigt das LWL-Industriemuseum dann vom 21. August bis 28. September seine Ausstellung "Montanrevier" im dortigen stadtgeschichtlichen Museum.



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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