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Mitteilung vom 27.02.09

Foto zur MitteilungDer Regisseur Michelangelo Antonioni.
Foto: Museo Antonioni, Ferrara


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Presse-Infos | Kultur

Seelenlandschaften auf Zelluloid

FilmGalerie im LWL-Landesmuseum präsentiert Michelangelo Antonioni

Bewertung:

Münster (lwl). Letztmalig vor dem anstehenden Um- und Neubau startet eine neue Filmreihe "FilmGalerie" im LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster. Im Zentrum der Reihe steht das Werk des italienischen Regisseurs Michelangelo Antonioni (1912-2007), der eine Schlüsselfigur des modernen Films war.

Das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe (LWL) zeigt in der FilmGalerie ab 3. März jeweils dienstags um 20 Uhr, wie Antonioni innovativ die Misere der Moderne umkreist: Mit analytischer Schärfe registrierte seine Kamera die von Einsamkeit, Gefühlsarmut und Entfremdung geprägte Lebenswelt der modernen Industriegesellschaft. Dabei wagte sich Antonioni weiter vor als die meisten seiner Zeitgenossen.

Seine experimentierfreudigen erzählerischen, vor allem aber seine bildschöpferischen Strategien brachten Filme von bis dahin ungekannter visueller Vehemenz und ästhetischer Verve hervor. Dabei gelang es ihm, gesellschaftliche Defekte und Pathologien nicht nur aufzudecken, sondern ihnen in hohem Maße Poesie und Eleganz abzugewinnen.

Zu sehen sind die kaum noch gezeigtem Filme "Liebe 1962", den dritten Teil der so genannten italienischen Trilogie, die seinen cineastischen Weltruhm begründete, sowie seinen ersten Farbfilm "Die rote Wüste", seinen amerikanischen Ausflug zum "Zabriskie Point", sein existenzialistisches Roadmovie "Beruf: Reporter" und sein in Zusammenarbeit mit Wim Wenders verwirklichtes Alterswerk "Jenseits der Wolken".

Ab Herbst wird die FilmGalerie für die Zeit des Umbaus an einem Ersatzort in der münsterischen Innenstadt gastieren, um dann ab 2012 den Kinobetrieb wieder im LWL-Museum aufnehmen zu können.

Programm:

Folgende Filme sind im LWL-Landesmuseum (Domplatz 10) im März, jeweils dienstags, 20 Uhr, zu sehen, Eintritt jew. 3 Euro:

3. März: "Jenseits der Wolken", Einführung: Prof. Dr. Reinhold Zwick
10. März: "Die rote Wüste", Einführung: Prof. Andreas Köpnick
17. März: "Zabriskie Point", Einführung: Dr. Daniel Müller Hofstede
24. März: "Beruf: Reporter", Einführung: Klaus-Peter Heß
31. März: "Liebe 1962", Einführung: Dr. Giovanni di Stefano

Infos: Tel: 0251 5907-115
http://www.lwl-landesmuseum-muenster.de



Pressekontakt:
Claudia Miklis, LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Telefon: 0251 5907-168 und Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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