LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 27.02.09

Foto zur MitteilungZeche Katowice in Kattowitz, künftig Standort des Schlesischen Museums.
Foto: LWL/Muschalik


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Presse-Infos | Kultur

Mitteleuropäische Montanreviere

Bildvortrag im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

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Dortmund (lwl). Um mitteleuropäische Montanreviere im Vergleich geht es in einem Vortrag, zu dem der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Dienstag, 3. März, um 19.30 Uhr in sein Industriemuseum Zeche Zollern einlädt.

Dr. Thomas Parent, der stellvertretende Direktor des LWL-Industriemuseums, stellt anhand von zahlreichen Lichtbildern aus dem Ruhrgebiet, sowie aus Belgien, Lothringen, Oberschlesien und Tschechien die typische Industrielandschaft vor, wie sie unter dem Einfluss von Kohle und Stahl im Laufe des 19. Jahrhunderts vielerorts entstanden ist. Dabei akzentuiert Parent nicht nur die Gemeinsamkeiten von Industriearchitektur, Stadtstruktur und Landschaftsbild, er stellt auch beispielhaft Möglichkeiten vor, wie die unterschiedlichen Regionen mit ihrem industriellen Erbe umgehen. Im Zeichen der Industriekultur gibt es in mehreren Ländern ehrgeizige Umnutzungsprojekte von ehemaligen Fabrikbauten, neue Museen und touristische Routen.

Der Vortrag findet in der Alten Werkstatt der Zeche Zollern statt. Vor Beginn können Interessierte dort ab 19 Uhr auch die Ausstellung "Montanrevier" besichtigen. Sie zeigt 50 Großfotos und 100 historische Ansichtskarten aus dem Ruhrgebiet und aus Oberschlesien im Vergleich. Der Eintritt ist frei.



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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