LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 13.02.09

Foto zur MitteilungArbeitsplakat aus den 1960er Jahren, herausgegeben von der Industria GmbH in Bern.
Foto: LWL


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Presse-Infos | Kultur

Der Weg in die Freizeitgesellschaft

Vortrag im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

Bewertung:

Dortmund (lwl). Um die Entstehung der "Freizeitgesellschaft" geht es in einem Vortrag, zu dem der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Dienstag, 17. Februar, in sein Industriemuseum Zeche Zollern einlädt. Im Rahmen der Sonderausstellung "Zeit ist Geld. Industrielle Arbeitszeit und Zeiterfassung" hält Prof. Dr. Horst A. Wessel einen Vortrag über "Arbeitszeit und Freizeit in ihrer historischen Entwicklung im Eisenhüttenwesen". Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr in der Alten Werkstatt.

Der Referent, der über 20 Jahre lang das Mannesmannarchiv in Duisburg leitete, lehrt heute neuere Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Heinrich-Heinrich-Universität Düsseldorf. In seinem Vortrag auf Zollern unternimmt er eine Zeitreise durch zwei Jahrhunderte: Im 19. Jahrhundert wurde die manuell geprägte Arbeit in Landwirtschaft, Handwerk und Verkehr durch immer größere und leistungsfähigere Maschinen verdrängt und umgestaltet. Im 20. Jahrhundert setzte eine allmähliche Verkürzung der Tages- und Wochenarbeitszeit ein, an dessen Ende das moderne Phänomen der Freizeitgesellschaft steht. Diesen Prozess mit seinen Konflikten veranschaulicht Prof. Wessel an konkreten Beispielen aus der Hüttenindustrie, aber auch aus anderen Wirtschaftsbereichen.
Der Besuch des Vortrags ist kostenfrei.



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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