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Mitteilung vom 30.01.09

Presse-Infos | Kultur

Schau wandert vom LWL-Industriemuseum nach Polen

Fotoausstellung "Montanrevier" bis März verlängert

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Dortmund (lwl). Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat die Ausstellung "Montanrevier", die ursprünglich im Januar enden sollte, bis zum 8. März 2009 verlängert. Die Schau im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern zeigt 100 historische Ansichtskarten und mehr als 50 Großfotos von typischen Bauten aus dem Ruhrgebiet und aus Oberschlesien. Die Bilder dokumentieren, wie Kohleförderung und Stahlerzeugung den beiden Montanrevieren in Mitteleuropa ein ähnliches Erscheinungsbild aufgeprägt haben.

"Die Ausstellung und der begleitende Bildband stießen auf ein sehr positives Echo. Museumsbesucher würdigten mehrfach die hohe Qualität der Schwarz-weiß-Fotos und die überzeugende Gegenüberstellung von Motiven aus den beiden Revieren", so Dr. Thomas Parent, stellvertretender Museumsdirektor. Zu sehen sind zum Beispiel Malakofftürme aus Bottrop und Ruda Slonska, Dampfmaschinen aus Bochum und Zabrze sowie Bergmannssiedlungen aus Oberhausen und Kattowitz. Aus Dortmund sind die Zechen Hansemann, Westhausen und Zollern II/IV vertreten, das monumentale Verwaltungsgebäude der "Union" an der Rheinischen Straße, Eisenbahnbrücken im Nordviertel und zwei Denkmäler auf dem Ostenfriedhof.

Im Herbst 2009 wird die Ausstellung "Montanrevier" während einer internationalen Tourismus-Konferenz in der Kunsthalle von Zabrze (Hindenburg) in Polen gezeigt. Der Begleitband, der als Beitrag zur traditionsreichen Partnerschaft zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen und der Wojewodschaft Oberschlesien von der Düsseldorfer Staatskanzlei gefördert wurde, ist in deutscher und in polnischer Sprache verfasst. Auch in Deutschland werden weitere Museen die Ausstellung zeigen, so das oberschlesische Landesmuseum in Ratingen-Hösel und die Zeche Nachtigall in Witten, wie Zollern ein Standort des LWL-Industriemuseums.



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




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