LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 29.01.09

Foto zur MitteilungHistorisches Bild eines Grubenwehrmanns, der einen toten Kameraden birgt, um 1910.
Foto: Fritz Hüser Institut


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Presse-Infos | Kultur

Grubenwehrmann berichtet über Ausbildung und Rettungseinsätze

Blick hinter die Kulissen: Zeitzeugengespräch im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

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Dortmund (lwl). Ein gefährliches Arbeitsfeld im Bergbau stellt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am kommenden Sonntag, 1. Februar, von 15 bis 17.30 Uhr in seinem Industriemuseum Zeche Zollern vor. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Zeitzeugen berichten" wird Manfred Hildebrand, ehemaliger Oberführer der Grubenwehr auf der Zeche Minister Achenbach, die Arbeit der Grubenwehr vorstellen.

35 Jahre lang war der heute 64-Jährige neben seinem Beruf als Fahrsteiger, Obersteiger und späterer Betriebsführer auf der Zeche Minister Achenbach Mitglied in der Grubenwehr, dem ehrenamtlich organisierten Rettungswesen im Bergbau. Mehr als einmal hat er in dieser Zeit schwierige und persönlich belastende Situationen bei Rettungseinsätzen erlebt. "Ein kluger Oberführer achtet immer darauf, dass keiner der Grubenwehrleute bei einem Rettungseinsatz eng mit einem eventuellen Opfer verwandt ist," erläutert Hildebrand. Sein eindrücklichstes Erlebnis für ihn war 1988 die Bergung der verunglückten Bergleute von Borken. "Ich habe meine Arbeit trotz aller Gefahren immer gern getan," erinnert sich Hildebrand.

Am Sonntagnachmittag erzählt er im LWL-Industriemuseum über die Ausbildung der Grubenwehrleute, ihre Aufgaben und Funktionen aber auch von seinen persönlichen Erlebnissen und Eindrücken bei seinen Rettungseinsätzen.

Besucher der Zeitzeugen-Veranstaltung zahlen nur den normalen Museumseintritt (Erw. 3,50 €).



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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