LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 28.01.09

Foto zur MitteilungKinder probieren in dem Programm "Komm' in die Puschen" Schuhe aus verschiedenen Zeiten und Orten an.
Foto: Stefan Kuhn.


Foto zur MitteilungIn vielen Religionen gibt es Vorschriften zur Fußbekleidung. Buddhistische Mönche etwa dürfen keine Schuhe aus Tierleder tragen. So besteht diese Zehenpflocksandale aus Indonesien aus Holz.
Foto: Überseemuseum/A. Müller.


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Presse-Infos | Kultur

Komm' in die Puschen!

Familiensonntag im LWL-Museum für Archäologie in Herne

Bewertung:

Herne (lwl). Am ersten Sonntag im Februar (1.2.) lädt der Landschaftsverband Westfalen- Lippe (LWL) zum Familiensonntag in das LWL-Museum für Archäologie in Herne ein. In dem Programm "Komm' in die Puschen!" erkunden Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren um 14 und um 16 Uhr spielerisch und hautnah die Geschichte der Schuhe, indem sie Schuhe aus den verschiedensten Epochen anprobieren. Parallel hierzu findet für Erwachsene eine Führung durch die Sonderausstellung "Schuhtick. Von kalten Füßen und heißen Sohlen" statt.

Der Programmtitel "Komm' in die Puschen!" ist wörtlich gemeint, denn hier geht es nicht um Hast und Eile: Die Teilnehmer probieren Nachbildungen historischer Schuhe an. Dabei untersuchen sie unter anderem, ob die Römer schon rechte und linke Schuhe unterschieden und warum die Menschen im Mittelalter liefen, wie ihnen der "Schnabel gewachsen" beziehungsweise geformt war. In Schuhmodellen von der Steinzeit bis heute nehmen die Teilnehmer so am "Lauf der Geschichte" teil.

Ein "Schuhtick" zeigt sich nicht nur beim Blick in manchen Schuhschrank, sondern vor allem an den vielen verschiedenen Formen und Farben, Materialien und Eigenschaften von Schuhen. Die Führung durch die Sonderausstellung zeigt neben der Geschichte des menschlichen Fußschutzes auch, welche Bedeutungen Schuhe hatten und haben - zum Beispiel für Status und Macht, Sinnlichkeit und Erotik, Glaube und Glück oder Kunst und Design. Dass Schuhe auch zu ganz besonderen Begleitern werden können, erläutern die Schuhgeschichten einzelner Menschen.

Die Sonderausstellung "Schuhtick. Von kalten Füßen und heißen Sohlen." ist seit dem 6. Dezember im LWL-Museum für Archäologie zu sehen. Sie erzählt Schuhgeschichte(n) durch alle Zeiten und über die Kontinente hinweg - vom ersten Fußschutz der Menschen über römische Militärsandalen bis zum Designerschuh. Die Ausstellung präsentiert über 400 Exponate, die zum Teil erstmals öffentlich zu sehen sind. Dabei können die Besucher aber nicht nur Schuhe anschauen, sondern sie auch "am eigenen Leib" erfahren: Auf dem Laufsteg können sie ausprobieren, wie man in mittelalterlichen Trippen oder High Heels läuft, und an der "Schuhbar" gibt es Schuhsongs quer durch die Rock- und Popgeschichte!
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Termin:
Sonntag, 1. Februar 2009
- 14 und 16 Uhr "Komm' in die Puschen!" - Programm Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren
- 14 und 16 Uhr "Schuhtick" - Führung durch die Sonderausstellung
- 15 Uhr "gesucht. gefunden. ausgegraben" - Führung durch die Dauerausstellung

Um telefonische Anmeldung unter 02323 94628-0 während der Öffnungszeiten des Museums wird gebeten.

Kosten:
Zu entrichten ist nur der Eintrittspreis:
- Sonderausstellung "Schuhtick": Erwachsene 5 Euro, 6- bis 17-Jährige 3 Euro, Familien 11 Euro
- Dauerausstellung: Erwachsene 3,50 Euro, 6- bis 17-Jährige 2 Euro, Familien 8 Euro
- Kombiticket (Sonder- und Dauerausstellung): Erwachsene 7 Euro, 6- bis 17-Jährige 4 Euro, Familien 15 Euro

LWL-Museum für Archäologie, Europaplatz 1, 44623 Herne, Tel. 02323 94628-0, http://www.lwl-landesmuseum-herne.de, http://www.schuhtick-ausstellung.de; Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr, Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr
Geschlossen am 24., 25., 31.12. und am 1.1.



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, Tel.: 0251 591-235 und Stefanie Mosch, Tel.: 0251 591-8921
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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