LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 20.01.09

Foto zur MitteilungFossilienabdruck erstellen gehört zu den Angeboten der Kinderwerkstatt im LWL-Industriemuseum.
Foto: LWL


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Presse-Infos | Kultur

"Tüfteln und Werkeln" in der Kinderwerkstatt auf der Zeche Zollern

Neues Angebot für Kinder ab fünf Jahren im LWL-Industriemuseum

Bewertung:

Dortmund (lwl). Die Zeche Zollern wird noch familienfreundlicher: An jedem vierten Sonntag im Monat lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Jungen und Mädchen ab fünf Jahren zum Tüfteln und Werkeln in die Kinderwerkstatt seines Industriemuseums ein. Premiere ist am Sonntag, 25. Januar.

Allein oder mit Unterstützung ihrer Eltern können Kinder zwischen 14 und 16 Uhr unter Anleitung von erfahrenen Museumspädagogen nach Herzenslust ihre Kreativität ausprobieren. Es wird gesägt, geklebt, gehämmert und geschnitten. Aus Materialen wie Holz, Metall und Kohle entstehen Dinge wie ein kleiner Motor, eine Holzlok oder ein Dinosaurier. "Wir wollen Kinder mit den Materialien vertraut machen, mit denen auf Zechen gearbeitet wurde", erklärt Museumsleiterin Dr. Ulrike Gilhaus. So hätten Kinder heute zum Wertstoff Kohle beispielsweise kaum noch Bezug. Zudem sei das Tüfteln und Werkeln eine kreative Alternative zu Computerspielen und Fernseher am Sonntagnachmittag.

Als kinderleicht entpuppen sich in der Bastelwerkstatt auch technische Herausforderungen. So lässt sich mit Schraube, Magnet, Kupferdraht und einer Batterie leicht ein kleiner Motor herstellen. Junge Naturforscher können auf Zollern zum Beispiel eine Wetterstation für Balkon oder Garten basteln. Dem Ideenreichtum sind keine Grenzen gesetzt. Jeden Monat soll die Kinderwerkstatt unter einem anderen Thema stehen. Zum Start am Sonntag gibt es gleich mehrere Angebote: Kinder können eine Schuhschachtel mit Holz und Kohle zu einem Streb ausbauen, aus Kohlestückchen Fabeltiere zusammenkleben oder Stiftehalter in Form einer Lok oder eines Autos basteln.

"Wir freuen uns auf viele kleine und große Tüftler", so die LWL-Musemleiterin Gilhaus. Besucher zahlen den normalen Eintrittspreis (Erw. 3,50 €, Kinder 2 €, Familienkarte 8 €).



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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