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Mitteilung vom 28.11.08

Presse-Infos | Kultur

Zwischen Mietskaserne und Gartenstadt

Vortrag über Bergarbeiterkolonien im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

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Dortmund (lwl). Zu einem Bildvortrag über Bergarbeiterkolonien im Ruhrgebiet und in Oberschlesien lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Dienstag, 2. Dezember, um 19.30 Uhr in sein Industriemuseum Zeche Zollern ein. Der Eintritt ist frei.

Gabriele Unverferth von der Stiftung Westfälisches Wirtschaftsarchiv erläutert anhand von historischen und aktuellen Fotos aus knapp 40 Kolonien im Ruhrgebiet und in Oberschlesien, wie sich der Bergarbeiterwohnungsbau in beiden Montanrevieren bis zum Ersten Weltkrieg entwickelt hat, wo Gemeinsamkeiten und wo Unterschiede in Gestalt und Struktur der Siedlungen liegen. So spielte in den Zechenkolonien des Ruhrgebiets das Vierfamilienhaus die dominierende Rolle, während in Oberschlesien der große Wohnblock für acht bis zwölf und noch mehr Familien weite Verbreitung fand. Nach 1900 wurden allerdings auch dort attraktive gartenstadt-ähnliche Siedlungen errichtet, die die Referentin in ihrem Vortrag vorstellt.

Der Vortrag findet statt im Rahmenprogramm zur Ausstellung "Montanrevier" im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern. 50 Fotografien und 100 historische Ansichtskarten aus dem Ruhrgebiet und aus Oberschlesien - von Zechen und Hochöfen über Kolonien und Geschäftsstraßen bis hin zu Kirchen und Denkmälern - illustrieren ein Kapitel deutsch-polnischer Geschichte der letzten 100 Jahre.



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




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