LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 20.11.08

Presse-Infos | Jugend und Schule

Schüler tauschen das Klassenzimmer gegen den Kinosaal

Literaturverfilmungen stehen bei SchulKinoWochen NRW 2009 im Mittelpunkt

Bewertung:

Münster (lwl). "Literatur auf der Leinwand" - unter diesem Motto laufen vom 29. Januar bis 18. Februar 2009 landesweit die SchulKinoWochen NRW über die Leinwände. Nach dem Erfolg der letzten SchulKinoWochen mit über 40.000 Schülern lädt "VISION KINO - Netzwerk für Film- und Medienkompetenz" gemeinsam mit der Initiative "FILM + SCHULE NRW" wieder ein. Die Initiative des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und des NRW-Schulministerium will erreichen, dass die Schüler aller Schulformen und Altersstufen, das Klassenzimmer gegen den Kinosaal eintauschen und sich mit dem Medium Film auseinander setzen.

Auch NRW-Schulministerin Barbara Sommer empfiehlt den Besuch der SchulKinoWochen, weil Filmprogramme im Kino mit zusätzlichen Informationsmöglichkeiten bei entsprechender Vor- und Nachbereitung gleichwertiger Unterricht seien.

Ein besonderer Schwerpunkt der SchulKinoWochen NRW 2009 sind Filme, deren Drehbücher nach einer literarischen Vorlage entstanden sind. Unter dem Motto "Literatur auf der Leinwand" bieten die SchulKinoWochen NRW die Möglichkeit, sich mit den spezifischen Gestaltungsmerkmalen der Medien "Buch" und "Film" auseinander zu setzen.

Unter den 70 künstlerisch wie pädagogisch wertvollen Spiel- und Dokumentarfilmen - darunter Titel wie "Krabat", "Die Welle" oder "Der Mondbär" - stehen vor allem Verfilmungen von Romanen, Novellen und Comics, von Klassikern und aktuellen Bestsellern auf dem Programm, viele davon mit Bezügen zu den Lektüreplänen der Schulen. Im Sinn einer umfassenden kulturellen Medienbildung soll Schülern dabei auch vermittelt werden, dass es bei "Literaturverfilmungen" nicht um eine 1:1-Übertragung von einem Medium auf das andere geht, sondern dass vielmehr die "Verfilmung" einer literarischen Vorlage eine Interpretation mit filmspezifischen Mitteln ist, die als Ergebnis ein neues, eigenständiges Kunstwerk hervorbringt. Einige Titel werden in der Originalfassung angeboten und eignen sich somit auch für den Fremdsprachenunterricht.

Begegnungen und Gespräche mit prominenten Filmschaffenden wie dem "Mondbär"-Autor Rolf Fänger oder dem "TKKG"-Hauptdarsteller Jannis Niewöhner und die Präsentation von Berufen aus dem Bereich Film ergänzen das Filmprogramm. Zur Vor- und Nachbereitung der Filme im Unterricht steht den Lehrern kostenloses Unterrichtsmaterial zur Verfügung. Darüber hinaus bieten die SchulKinoWochen Lehrerfortbildungen zum Thema "Filmvermittlung im Unterricht" an.

Sämtliche Informationen und das Anmeldeformular finden Interessierte im Internet unter www.filmundschule.nrw.de. Außerdem steht das Projektteam im LWL-Medienzentrum für Westfalen unter der Leitung von Marlies Baak-Witjes für persönliche Beratungen unter der Hotline 0251-591-3055 zur Verfügung.

Hintergrund
Die SchulKinoWochen NRW werden veranstaltet von VISION KINO - Netzwerk für Film und Medienkompetenz und von "FILM + SCHULE NRW", einer gemeinsamen Initiative des Ministeriums für Schule und Weiterbildung NRW und des LWL-Medienzentrums für Westfalen.

VISION KINO ist eine Initiative des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Filmförderungsanstalt, der Stiftung Deutsche Kinemathek und der "Kino macht Schule GbR" und steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler. Unterstützt werden die SchulKinoWochen NRW auch von der Staatskanzlei NRW, der "filmothek der jugend nrw" und "spinxx.de".

Kontakt: Projektbüro Schulkinowochen NRW beim LWL-Medienzentrum für Westfalen, Tel.: 0251-591-3055, Mail: schulkinowochen@lwl.org
http://www.filmundschule.nrw.de



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 17.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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