LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 12.11.08

Foto zur MitteilungMaschinen während der Sanierungsarbeiten auf Zeche Zollern.
Foto: Martin Holtappels, LWL


Foto zur MitteilungDie Heilige Barbara mit Turm und Grubenlampe, Kunststoff-Statue aus den 1950er Jahren.
Foto: LWL


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Presse-Infos | Kultur

St. Barbara, Oberschlesien, Maschinenhalle und Arbeit unter Tage

Vortrag und Führungen auf Zeche Zollern

Bewertung:

Dortmund (lwl). Zu zwei Führungen und einem Vortrag lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag, 16.11., und Dienstag, 18.11., in sein Industriemuseum Zeche Zollern nach Dortmund ein.

Jedes Jahr feiern Kirchengemeinden, Knappenvereine und Zechenbelegschaften am 4. Dezember den Barbaratag. Gemälde und Statuen der Heiligen Barbara finden sich im Ruhrgebiet in zahlreichen Kirchen und Vereinshäusern. Straßen, Heime und Kirchen sind nach der Schutzpatronin des Bergleute benannt - im Ruhrgebiet hat die Heilige Barbara heute einen festen Platz. Richtig einheimisch geworden ist sie hier aber erst in den 1950er Jahren, als die Oberschlesier sie in ihrem Fluchtgepäck mitbrachten. In ihrem Bild-Vortrag "Aus Oberschlesien zugewandert - die Heilige Barbara im Ruhrgebiet" zeichnet Dr. Dagmar Kift vom LWL-Industriemuseum am Dienstag, 18.11., um 19.30 Uhr nach, wie die Heilige Barbara bei uns integriert wurde und sich dabei von einer traditionellen katholischen Schutzheiligen in eine moderne und überkonfessionelle Schutzpatronin aller Bergleute verwandelte. Der Eintritt zum Vortrag ist frei.

Der Bildvortrag findet begleitend zur Ausstellung "Montanrevier" statt, die zur Zeit im Rahmen der Reihe "Galerie Industriearbeit" auf der Zeche Zollern zu sehen ist. Diese Ausstellung zeigt 50 qualitätvolle Fotografien und 100 historische Ansichtskarten aus dem Ruhrgebiet und aus Oberschlesien im Vergleich: Zechen und Hochöfen, Kolonien und Geschäftsstraßen, Kirchen und Denkmäler. Die Bilder illustrieren auch ein Kapitel deutsch-polnischer Geschichte der letzten 100 Jahre. Am Sonntag, 16.11., um 14 Uhr führt Dr. Thomas Parent, stellvertretender Museumsdirektor, durch diese Ausstellung.

Ebenfalls am Sonntag,16.11., um 15 Uhr lädt der LWL zu einer Themenführung durch die Maschinenhalle der Zeche Zollern ein, die zur Zeit restauriert wird und normalerweise für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist. Das Motto dieser Führung lautet: "Was macht eigentlich die Maschinenhalle? Einblicke in die Restaurierung eines Juwels der Industriekultur".

Die Teilnahme an den Führungen ist kostenlos. Besucher zahlen lediglich den normalen Museumseintritt (Erwachsene 3,50 €).



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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