LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 13.10.08

Foto zur MitteilungAntworten auf viele Fragen rund um die Zeche Hannover gibt die Führung durch das LWL-Inudstriemuseum in Bochum.
Foto: LWL


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Presse-Infos | Kultur

Kohle, Koks, Konsumanstalt

Alltagsleben in und um die Zeche Hannover entdecken

Bewertung:

Bochum (lwl). Warum gibt es heute im Ruhrgebiet Hügel, wo sich früher flaches Land erstreckte? Woher kommt der Begriff Malakowturm? Wie entstanden die großen Werksiedlungen um die Zechengelände in Bochum? Um diese und weitere Fragen zu beantworten, lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Samstag, 18. Oktober, um 15 Uhr, zu einer Führungen in sein Industriemuseum Zeche Hannover nach Bochum ein.

Für die Besucher geht es hinauf in den Malakowturm, der 1857 in der Entstehungszeit der Zeche eine große technische Neuerung darstellte. Zudem gibt es die Dampffördermaschine aus dem 19. Jahrhundert zu bestaunen, die auch heute noch in Betrieb genommen werden kann.

Auch im direkten Umfeld der Zeche gibt es viel zu entdecken. Die Besucher bewegen sich auf den Spuren der Industrialisierung Hordels. Durch den Bau der Zeche hat sich die unmittelbare Umgebung verändert: Die Zeche benötigte Arbeitskräfte, die aus immer größeren Entfernungen angeworben wurden. Um die Arbeiter und ihre Familien dauerhaft zu binden, ließ die Werksleitung Siedlungen errichten. Schulen, Kindergärten und Kirchen entstanden mit finanziellen Mitteln der Firma Krupp - Eigentümer der Zeche.

Die Führung bietet Einblicke in die Veränderungen dieser Zeit und zeigt, wie sehr die Entwicklungen auch noch unser heutiges Stadtbild prägen.

Geschichtstour: Kohle, Koks, Konsumanstalt
Sa,18.10.2008, 15 Uhr
Treffpunkt: Zechenvorplatz
Kosten: 2,50 EUR pro Person



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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