LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 01.10.08

Foto zur MitteilungFranz Brandes, ehemaliger Hauer auf der Zeche Zollern, malte Ende der 1960er Jahre diese Innenansicht der Gaststätte "Zum Afrikaner" in Dortmund-Bövinghausen.
Foto: LWL


Foto zur MitteilungSchmuckschatulle aus Stroh eines russischen Kriegsgefangenen, entstanden zwischen 1943 und 1945 im Kriegsgefangenenlager Schloß-Holte-Stukenbrock. Solche Objekte wurden bei Deutschen gegen Lebensmittel eingetauscht.
Foto: LWL


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Presse-Infos | Kultur

Präsentation im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

Schätze der Industriekultur

Bewertung:

Dortmund (lwl). "Afrika" in Bövinghausen, Schuhe mit Schmelzpunkt, Schmuck aus Schrott, ein über hundert Jahre alter Reisekoffer, der schon in den USA war - dies ist nur ein kleiner Ausschnitt der "Schatzkammer" des LWL-Industriemuseums. Passend zum Motto der diesjährigen Dortmunder Museumsnacht hatte das Team der Zeche Zollern 25 Schätze aus der über 250.000 Stücke umfassenden Sammlung des Landesmuseums für Industriekultur für eine kleine Ausstellung ausgewählt. Die Präsentation zeigt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) noch bis Sonntag, 17. Oktober, in der Alten Werkstatt der Zeche Zollern.

Zu sehen sind Gegenstände aus Technik und industrieller Arbeitswelt, archäologische Funde, Archivalien und Fotografien, Repräsentationsobjekte, vor allem aber Dinge aus Privathaushalten, die Alltag und Festtag, Öffentliches und Privates beleuchten. "Manche davon sind echte Raritäten", so Dr. Anne Kugler vom LWL-Industriemuseum. Zum Beispiel die 19 Schmuckstücke aus Plexiglas, die als "Notschmuck" nach dem Zweiten Weltkrieg aus Teilen eines Flugzeuges hergestellt wurden, oder die Herzschatulle aus Stroh, die ein Zwangsarbeiter zwischen 1943 und 1945 fertigte, um sie gegen Nahrungsmittel einzutauschen.

So wie um den Notschmuck und das Herz aus Stroh rankt sich um jedes der gezeigten Exponate eine spannende und manchmal auch etwas skurrile Geschichte. Die Schätze stammen zu großen Teilen aus Fabriken, Zechen oder Hütten, die geschlossen wurden. Sie erzählen nicht nur spannende, manchmal auch etwas seltsame Geschichten, sondern geben auch Einblicke in die wissenschaftliche Arbeit des LWL-Industriemuseums.

Schätze der Industriekultur
25 Schätze aus der Sammlung des LWL-Industriemuseums
20.9. bis 17.10.2008
Zeche Zollern, Grubenweg 5, 44388 Dortmund
Geöffnet Di - So 10 - 10 Uhr

+++ Hinweis für Ihre Ausstellungsrubrik +++

Wir würden uns freuen, wenn Sie auch auf unsere zweite aktuelle Ausstellung in Ihrer Ausstellungsrubrik aufmerksam machen würden:

Montanrevier. Bilder aus dem Ruhrgebiet und aus Oberschlesien
Fotos von Martin Holtappels, Piotr Muschalik und Thomas Stachelhaus und Ansichtskarten aus dem Archiv des LWL-Industriemuseums
28.9.2008 bis 18.1.2009
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Grubenweg 5, 44388 Dortmund



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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