LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 08.09.08

Foto zur MitteilungThomas Profazi, stellv. LWL-Krankenhausdezernent, Marion Brand, Pflege-dienstleitung LWL-Klinik Bochum, Heinz Augus-tin, Kfm. Direktor, Helga Schumann-Wessolek, LWL-Krankenhausdezernentin und Prof. Dr. Georg Juckel, Ärztl. Direktor (v. l.).
Foto: LWL


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Presse-Infos | Psychiatrie

Jahresgespräch 2008

LWL-Dezernentin lobt Universitätsklinik Bochum für positives Betriebsergebnis und Weiterentwicklung der Behandlungs- und Betreuungsangebote

Bewertung:

Bochum (lwl). Die Auswirkungen der neuesten Tarif- und Sachkostensteigerungen auf die knap-pen Klinikbudgets im Psychiatrieverbund des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) stan-den im Mittelpunkt des diesjährigen "Jahresgespräch"-Besuches von LWL-Krankenhausdezernentin Helga Schuhmann-Wessolek in der LWL-Universitätsklinik Bochum der Ruhr-Universität Bochum. Schuhmann-Wessolek forderte den Berliner Gesetzgeber auf, die 1993 zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen eingeführte Deckelung der Krankenhaus-Erlöse zu lockern.

In der Mitarbeiterversammlung hob Schuhmann-Wessolek hervor, dass die LWL-Universitätsklinik Bochum dank eines konsequenten Qualitätsmanagements sowie der Optimierung der Behand-lungsprozesse trotz der zu bewältigenden Tariferhöhungen und sonstigen Kostensteigerungen vor-aussichtlich auch im Jahr 2008 ein finanziell ausgeglichenes Betriebsergebnis erzielen werde. Dies sei vor allem auf das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zurückzuführen. Weitere Belastungen seien jedoch kaum mehr ohne Qualitätseinbußen zu verkraften. Darum unterstütze der Landschaftsverband die Forderung der Deutschen Krankenhausgesellschaft und der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen, endlich Lösungen zu schaffen, die die starre Budgetdeckelung aufheben.

Trotz aller Finanzierungsprobleme habe die LWL-Universitätsklinik Bochum die wichtigen gesund-heitspolitischen Zielsetzungen umgesetzt, ambulante vor stationärer Behandlung anzubieten und die Vernetzung mit den regionalen Versorgungsstrukturen weiter voranzutreiben, sagte die LWL-Dezernentin. Beispielhaft stellte sie verschiedene Angebote der Institutsambulanz wie die Spezial-sprechstunden "Arbeitsplatzbezogene Störungen", "Schmerz & Psyche" oder "Sexualstörungen" heraus, die eine notwendige Funktion in der Versorgung psychisch kranker Menschen in Bochum übernehmen.

Weiterhin lobte Schuhmann-Wessolek das neue Angebot im Bereich des Betreuten Wohnens, welches jungen Studenten mit einer psychischen Erkrankung seit diesem Sommer ambulant be-treutes Wohnen in einer studentischen Wohngemeinschaft in unmittelbarer Nähe zur Ruhr-Universität Bochum ermöglicht.

LWL-Universitätsklinik Bochum
der Ruhr-Universität Bochum
Psychiatrie • Psychotherapie • Psychosomatik • Präventivmedizin
im LWL-PsychiatrieVerbund Westfalen
Alexandrinenstraße 1
44791 Bochum
Telefon: 0234 5077-0
Fax: 0234 5077-235
Internet: www.psychiatrie-bochum.de



Pressekontakt:
Heinz Augustin, Kfm. Direktor der LWL-Universitätsklinik Bochum, Telefon 0234 5077-213 und Karl Donath, LWL-Pressestelle Münster, Telefon 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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