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Mitteilung vom 05.09.08

Presse-Infos | Kultur

Modernisierung steht unter gutem Stern

Neue Technik für LWL-Planetarium

Bewertung:

Münster (lwl.) Für 1,3 Millionen Euro soll das Planetarium im LWL-Museum für Naturkunde in Münster 2009 modernisiert werden. Das hat der Kulturausschuss des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) beschlossen. Hintergrund ist die veraltete Projektionstechnik des Planetariums: Ersatzteile werden nicht mehr produziert und defekte Geräte können nicht mehr repariert werden. Eine Erneuerung der Anlage ist laut LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale der einzige Weg, das Planetarium zu erhalten und seine Attraktivität zu steigern.

Geschultert werde die Investition unter anderem durch erhoffte höhere Besucherzahlen und eine Anhebung des Eintrittspreise um 1,50 Euro auf 5,50 Euro für Erwachsene (um 1 Euro auf 3 Euro für Minderjährige). Den endgültigen Beschluss fasst der Landschaftsausschuss am 26.September.

Hintergrund:

Die Technik des LWL-Planetariums besteht aus zwei Komponenten: Das Sternenprojektionsgerät, das 1998 erneuert wurde, und die 27 Jahre alte Multivisionsanlage, die mit dem heutigen Stand der Technik nicht mehr konkurrieren kann. Die Modernisierung betrifft im Wesentlichen die erneuerungsbedürftige Multivisionsanlage. Die alte Technik soll ersetzt werden durch ein "Fulldome-Projektionssystem". Es handelt sich dabei um eine Technik zur Darstellung eines beweglichen Video- bzw. Computerbildes, das dem Besucher den Eindruck vermittelt, vom projizierten Sternenhimmel vollständig umgeben zu sein. Neben der technischen Verbesserung, die das System liefert, hat diese Form der "Ganzkuppel-Videoproduktion" auch den Vorteil, dass sich die vorhandenen Programme des Planetariums problemlos auf die neue Technik übertragen lassen.



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 17.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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