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Mitteilung vom 30.07.08

Presse-Infos | Kultur

Mit dem Maulwurf ins Museum

Familiensonntag im LWL-Museum für Archäologie in Herne

Bewertung:

Herne (lwl). Am ersten Sonntag im August (3.8.) lädt der Landschaftsverband Westfalen- Lippe (LWL) zum Familiensonntag in das LWL- Museum für Archäologie in Herne ein. Kinder im Alter von sechs und sieben Jahren begleiten um 14 und um 16 Uhr den Museumsmaulwurf Kalle auf eine archäologische Ausgrabung. Parallel hierzu nehmen die Erwachsenen an einer Führung durch die Ausstellung "Achtung Ausgrabung!" teil oder entdecken in der Führung "gesucht. gefunden. ausge-graben." um 15 Uhr die Dauerausstellung.

Kalle der Museumsmaulwurf hat auf dem Grabungsgelände herumgewühlt und verschiedene Funde aus dem Boden geholt. Nun herrscht großer Ärger auf der Ausgrabung. Dabei hatte Kalle nur helfen wollen. Jetzt wissen die Archäologen aber nicht, an welchen Stellen die Funde lagen, und damit fehlen ihnen wichtige Informationen. Um Kalle aus dem Schlamassel zu helfen gehen die Kinder zusammen mit dem Maulwurf auf die Grabungsfläche in der Sonderausstellung "Achtung Ausgrabung!" und versuchen vorsichtig herauszufinden, wo die Funde, gelegen haben könnten. Dabei machen sie so manche neue Entdeckung.

Indiana Jones ist wohl einer der bekanntesten Archäologen der Welt, doch hat die Filmfigur nicht viel mit dem zu tun, was Archäologen wirklich leisten. Davon können sich die erwachsenen Teilnehmer um 14 Uhr und 16 Uhr in der Mitmachausstellung "Achtung Ausgrabung!" selbst überzeugen. Sie erleben eine professionelle Grabungskampagne unter nahezu authentischen Bedingungen. Dabei stehen ihnen neben den herkömmlichen Werkzeugen wie Pinsel und Kelle modernste Geräte zur Verfügung.

Die erwachsenen Besucher folgen um 15 Uhr den Spuren der Menschen in Westfalen, die diese in mehr als 250 000 Jahren hier hinterlassen haben. Im Zeitraffer geht es durch die Geschichte: angefangen in der Zeit der Neandertaler, vorbei an monumentalen Grabanlagen und Überresten römischer Militärlager über mittelalterliche Lebensformen bis hin zu neuzeitlichen Ereignissen, wo Bombenschutt die Schrecken des Krieges vor Augen führt.

Termin:
Sonntag, 3. August 2008
- 14 Uhr und 16 Uhr: "Kalle - Ein Maulwurf gräbt sich seinen Weg" - Programm für Kinder im Alter von sechs bis sieben Jahren
- 14 Uhr und 16 Uhr: "Achtung Ausgrabung!" - Führung durch die Mitmachausstellung
- 15 Uhr: "gesucht. gefunden. ausgegraben." - Führung durch die Dauerausstellung

Um telefonische Anmeldung unter 02323 94628-0 während der Öffnungszeiten des Museums wird gebeten.

Kosten:
Zu entrichten ist nur der Eintrittspreis:
Sonderausstellung "Achtung Ausgrabung!": Erwachsene 3,50 Euro, 6- bis 17-Jährige 2 Euro, Familien 8 Euro.
Dauerausstellung: Erwachsene 3,50 Euro, 6- bis 17-Jährige 2 Euro, Familien 8 Euro.
Kombiticket: Erwachsene 5 Euro, 6- bis 17-Jährige 3 Euro, Familien 12 Euro.

LWL-Museum für Archäologie, Europaplatz 1, 44623 Herne, Tel. 02323 94628-0, www.lwl-landesmuseum-herne.de. Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr, Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr
Geschlossen am 24., 25., 31.12. und am 1.1.



Pressekontakt:
Markus Fischer, Tel.: 0251 591-235, presse@lwl.org und Eileen Bergmann, Tel.: 0251 5907-264
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 17.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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