LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 17.07.08

Foto zur MitteilungDas Hermannsdenkmal (Teilansicht) im Teutoburger Wald, errichtet 1838-1875, Detmold, Kreis Lippe.
Foto: Sagurna/ LWL-Medienzentrum für Westfalen


Foto zur MitteilungGötz George als Horst Schimanski, 1997
Foto: Falke/WDR/ARD


Foto zur MitteilungEisernes Kreuz, Orden "für besonde-re Tapferkeit vor dem Feind", Jahr: 1918
Foto: LWL-Industriemuseum


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Presse-Infos | Kultur

Moderne Helden?

Tagung zu Tradition und Aktualität von Helden-Bildern im LWL-Industriemuseum

Bewertung:

Dortmund (lwl). Leitbilder und Stars sind so alt wie die Menschheit: Herkules, Lara Croft oder die Spieler der Fußballnationalmannschaft. Doch welche widersprüchlichen Ideen stecken hinter Helden? Wie werden sie inszeniert? Und braucht jemand heute überhaupt noch Helden? Antworten will die öffentliche Tagung "Die Helden-Maschine" über die Tradition und Aktualität von Helden-Bildern im LWL-Industriemuseum vom 24. bis 26. September in Dortmund auf der Zeche Zollern geben. Die Veranstaltung ist ein Vorbote der Ausstellung "Helden. Die Sehnsucht nach dem Besonderen", die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) für 2010 im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas im LWL-Industriemuseum zeigen wird.

Die Vorträge beleuchten Helden und Heldentum vom Standpunkt der Sozial- und Geistes-wissenschaften ebenso wie der Geschichts- und Kulturwissenschaften. Insbesondere thematisieren die Tagungsbeiträge, wie ambivalent Heldinnen, Helden und Anti-Helden in der Geschichte dargestellt und wie sie wahrgenommen werden.

Im Mittelpunkt der Tagung, geleitet von Dr. Eckhard Schinkel, Wissenschaftler am LWL-Industriemuseum, stehen die alten und neuen Helden in den Medien, Kriegs- und Nationalhelden. So fragt die Kommunikationswissenschaftlerin Prof. Ingrid Paus-Hasebrink nach den Helden der Kinder und Jugendlichen von heute und ihrer Rolle im Alltag. Prof. Hans Ulrich Thamer geht in seinem Abendvortrag "Triumph und Tod des Helden. Heroenkult und (Selbst-) Zerstörung in der NS-Zeit" der Ambivalenz von Helden-Bildern im Nationalsozialismus, ihrer Vorgeschichte und ihren Auswirkungen nach.

Den regionalen "Helden" des Ruhrgebiets widmet sich Prof. Stefan Goch, Sozialwissenschaftler an der Ruhr-Universität Bochum. In seinem Beitrag "Heldenhafter Widerstand der Ruhr-Arbeiterschaft gegen das NS-Regime?!" analysiert er die Aktivitäten des Widerstands, die Reaktionen des Regimes im Ruhrgebiet und wie der Widerstand seit 1945 wahrgenommen wird. Die Teilnehmer sind zu einer anschließenden Diskussion eingeladen.

Um eine Anmeldung zur Tagung wird gebeten. Jeder Teilnehmer erhält eine Mappe mit Tagungsunterlagen. Für Getränke und kleinen Imbiss ist gesorgt. Die Tagungsgebühr beträgt: 45 Euro (ermäßigt 25 Euro). Weitere Informationen zum Tagungsprogramm und zur Anmeldung unter www.helden-tagung.de.

Information:
Dr. Eckhard Schinkel, Telefon: 0231-6961-138
Aiko Wulff, M. A., Telefon: 0231-6961-248

Anmeldung:
Karina Wolfsdorff, Telefon: 0231-6961-251
E-Mail: Karina.Wolfsdorff@lwl.org

"Die Helden-Maschine - Zur Tradition und Aktualität von Helden-Bildern"
Öffentliche Tagung
24. bis 26.09.2008
LWL-Industriemuseum
Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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