LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 10.06.08

Foto zur MitteilungDie Dülmener Wildpferde sind am Sonntag (15.06.) zu Gast im LWL-Freilichtmuseum.
Foto: LWL


Foto zur MitteilungDie Dülmener Wildpferde sind eine alte bodenständige Rasse.
Foto: LWL


Foto zur MitteilungMerfelder Bruch bei Dülmen leben die letzten Wildpferde Deutschlands.

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Presse-Infos | Kultur

Dülmener Wildpferde im LWL-Freilichtmuseum Hagen

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Hagen (lwl). Wilde Pferde traben am Sonntag, 15. Juni, in das Hagener Freilichtmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Eine sehr seltene Rasse, die Dülmener Wildpferde, stellt sich vor. Zusammen mit der Interessengemeinschaft des Dülmener Wildpferdes Deutschland e.V. hat das LWL-Museum diesen Tag organisiert.

Früher gab es in Deutschland so genannte "Wildbahnen", Weidegebiete, auf denen die Bauern ihre Pferde frei laufen ließen. Wildbahnhaltung war in Westfalen besonders beliebt. Je mehr das Land besiedelt und kultiviert wurde, desto weniger Wildbahnen blieben übrig. Eine der letzten erhaltenen ist der Merfelder Bruch bei Dülmen. Dort leben heute die letzten Wildpferde Deutschlands. Die Herde besteht aus Falben in allen Schattierungen. Ihre Größe liegt zwischen 1,25 und 1,35 Metern. Einmal im Jahr werden beim "Wildpferdefang" in Dülmen die einjährigen Hengste eingefangen und versteigert.

Lange Zeit führten die "Dülmener" ein Leben im Verborgenen. 1988 fand sich ein kleiner Kreis von Freunden und Züchtern zusammen und gründete die Interessengemeinschaft des Dülmener Wildpferdes. Sie wollten diese alte, bodenständige Pferderasse vor dem Aussterben bewahren und einem größeren Kreis bekannt machen. "Diese robusten Pferde, sind sehr genügsam, bleiben das ganze Jahr im Freien und brauchen keinen Hufbeschlag, sie eignen sich darum als lernfreudige Freizeitpferde für die Dressur, zum Springen aber auch als Kutschpferde sind sie hervorragend", so Andrea Oedekoven.

Am Tag des Dülmener Wildpferdes im LWL-Freilichtmuseum Hagen zeigen sich die gutmütigen Pferde von ihrer besten Seite. Die jugendlichen und erwachsenen Reiter stellen während des Programms um 11.30 Uhr und um 15 Uhr die Rasse vor und präsentieren
Jungpferde. Außerdem sind Dressur- und Springvorführungen, Quadrillen und einige Überraschungen angesagt. Die kleinen und großen Besucher sind eingeladen, auf den Dülmenern einen Proberitt zu unternehmen und sich darüber hinaus bei einem Infostand zu informieren.



Pressekontakt:
Uta Wenning-Kuschel, LWL-Freilichtmuseum Hagen, Tel. 02331 780-7113 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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