LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 14.05.08

Foto zur MitteilungZiegelmeister Victor Keller feuert den Ringofen an.
Foto: LWL/Hudemann


Foto zur MitteilungHandarbeit wie vor 2000 Jahren: Museumsmitarbeiter beim Streichen eines römischen Ziegels.
Foto: LWL/Hudemann


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Presse-Infos | Kultur

"Unter Feuer" - in Lage wird wieder gebrannt und gefeiert

LWL-Industriemuseum stellt erste römische Ziegel her

Bewertung:

Lage (lwl). "Gut Brand!" hieß es am Mittwoch (14.5.) wieder im Ziegeleimuseum in Lage. Ziegelmeister Viktor Keller feuerte den historischen Ringofen an. Bis Sonntag (18.5.) werden im LWL-Industriemuseum 20.000 Ziegel nach historischer Manier gebrannt. Besucher können dieses einmalige Schauspiel hautnah miterleben: Unter dem Motto "Unter Feuer" lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Interessierte bis Sonntag täglich von 10 bis 18 Uhr ein, den Brennern beim Anheizen des Ofens und bei der Arbeit auf der Ringofendecke zuzusehen.

Die Ziegel wurden im letzten Jahr im Industriemuseum hergestellt. Es handelt sich dabei größtenteils um sogenannte Hintermauerziegel, die zum Hausbau geeignet sind. Sie werden im Ofen bei ca. 950° gebrannt und für Restaurierungen verkauft.

Erstmals brennnt das Museum in diesem Jahr aber auch Nachbildungen römischer Leistenziegel (Tegula), Hohlziegel (Imbrex) und Bodenziegel (Later) - als Probe für das geplante Projekt zum Varus-Jahr. "Wir werden im kommenden Jahr hier eine ganze römische Garnisonsziegelei betreiben, die Tausende von Ziegeln herstellt. Für den Brand wollen wir einen römischen Ziegelofen nach historischem Vorbild nachbauen", kündigt Museumsleiter Willi Kulke an. Das Projekt wird von Archäologen des Landschaftsverbandes Rheinland wissenschaftlich begleitet und ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung "Römer und Ziegel - oder warum es in Lippe vor 2000 Jahren noch keine warmen Bäder gab", die das LWL-Industriemuseum von März bis September 2009 in Lage zeigen wird.

Der Ziegelbrand endet traditionell am Sonntag (18.5.) mit dem Museumsfest. Für Jung und Alt stehen von 10 bis 18 Uhr vielfältige Angebot auf dem Programm:

11 + 12.30 Uhr
Bulli Grundmann: "Macht euch auf die Socken!"
Gute-Laune-Musik für große und kleine Sockenträger

11.30 + 13 Uhr
Carry Gold: Irish Folk mit eigenen und traditionellen Songs

14.30 + 15.30 Uhr
Stevamino: Wie man aus einem Zeitungspapier einen 50-Euro-Schein macht! Zauberei, Gauklerei und Ballonkunststücke

ab 13 Uhr
Harald Kießlich: Französische Chansons auf dem Akkordeon

10-18 Uhr
Ziegelbrand im Ringofen, Feldbahnfahrten, Museumsrallye, Kuchen und lippische Spezialitäten

Der Eintritt zum Museumsfest kostet für alle Besucher 1 €.



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Tel. 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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