LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 15.04.08

Foto zur MitteilungGötz Naleppa.
Foto: Deutschlandradio - Noel Tovia Matoff.


Foto zur MitteilungFalk Rockstroh, George Claisse, Irene Schuck, Sabin Tambrea.
Foto: Deutschlandradio - Sandro Most.


Foto zur MitteilungUlrike Brinkmann, Peter Simonischek, Evelyn Hamann.
Foto: Deutschlandradio - Jonas Maron.


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Presse-Infos | Kultur

Hörspiele unterm Sternenhimmel

Deutschlandradio Kultur und das LWL-Planetarium Münster bieten was für die Ohren

Bewertung:

Berlin (DLR Kultur) / Münster (lwl). Das LWL-Museum für Naturkunde in Münster bietet jetzt in seinem Planetarium Hörspiele an. Ab dem 24. April präsentiert der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in Kooperation mit Deutschlandradio Kultur die "Hörspiele unterm Sternenhimmel". Der Zuhörer sitzt in den drehbaren Sesseln und schaut hinauf in den nächtlichen Sternenhimmel, während er am 24., 25. und 26. April jeweils um 19.30 Uhr den Hörspielen von Deutschlandradio Kultur lauscht. Mit der ausgefeilten Technik des Sternentheaters werden die Hörspiele zu einem ganz besonderen Genuss. Damit Museums- und Zoobesucher die Zeit bis zum Veranstaltungsbeginn überbrücken können, bleibt das hauseigene "Café Landois", der Museumsshop und ein Informationsstand von Deutschlandradio von 18.00 bis 19.30 Uhr geöffnet.

"Cyranos Reise zum Mond" von Arthus (C) Caspari wird am Donnerstag, 24. April, 19.30 Uhr, vorgestellt. Das Hörspiel basiert auf dem ersten Teil des Doppelromans "Komische Geschichte der Staaten und Reiche des Mondes und der Sonne" von Cyrano de Bergerac (1619-1655). Mit dem ersten Science-Fiction-Roman der Moderne, der seine Reise zu den Mond- und Sonnenstaaten beschreibt, hat sich Cyrano einen vorderen Platz in der Weltliteratur gesichert. Die physikalisch geschulte Phantasie lässt ihn - erstmals in der Menschheitsgeschichte - mit einer Rakete in den Kosmos aufsteigen. Seiner Erwartung und Denkhaltung gemäß trifft er dort auf Außerirdische. Im Stück bewegt sich Cyranos phantastisch-utopische Methode wie eine Spirale auf unsere Gegenwart zu.
Arthus (C) Caspari, 1921 geboren, schrieb Prosa, Drehbücher und Hörspiele. Prix Futura 1987 für "Das Verhör des Spinoza" (RIAS Berlin 1984). Eine Produktion des RIAS Berlin 1992. Regie führte Götz Naleppa. Die Sprecher sind Ernst Stötzner, Gunter Schoß, Gerd Wameling u.v.a.

"Der Kammerjäger" von Bill Fitzhugh ist am Freitag, 25. April, 19.30 Uhr, zu hören. Bob Dillon hat seinen Job als Kammerjäger verloren und findet eine Annonce, in der ein "professioneller Schädlingsvernichter" gesucht wird. Nichtsahnend bewirbt er sich und landet bei einer internationalen Killervermittlungsagentur. Er versteht nur Bahnhof, als man ihm das Dossier für den ersten Auftrag in die Hand drückt. Dummerweise kommt das "Zielobjekt" tags darauf bei einem Unfall ums Leben. Bobs Auftraggeber jubeln. Und Bob hat nicht nur die Polizei am Hals, sondern auch die CIA und jede Menge neidischer Killer.
Bill Fitzhugh, geboren in Jackson, Mississippi, schrieb schon als Schüler fürs Radio, war DJ, studierte Philosophie, ist Romanautor und arbeitet für Film und TV. "Pest Control", entstanden 1991 als Film-Idee, wurde 1997 als Roman zum Erfolg. Eine Produktion von Deutschlandradio Kultur 2007. Bearbeitung und Regie hatte Irene Schuck. Die Schauspieler sind Jens Wawrczeck, Bibiana Beglau, Friedhelm Ptok u.v.a.

"Der Hahn ist tot" von Ingrid Noll wird am Samstag, 26. April, 19.30 Uhr, aufgeführt. Abend für Abend ging Rosemarie in Witolds Garten, um ihn hinter dem Fenster seines Hauses zu beo-bachten, während er Abhandlungen über die Vormärzlyrik schrieb oder sich mit anderen Frauen vergnügte. Sie war süchtig nach Liebe, wenn sie ihn sah. Doch sie konnte all ihren Charme in die Waagschale werfen, sich liften lassen, im Lotto gewinnen - er wollte sie einfach nicht. Nun besitzt Rosemarie ihren Witold endlich ganz für sich. Fast wie sie es sich immer gewünscht hatte. Wenn er sich bloß nie wieder erinnert...
Dieses Hörspiel präsentieren wir als Hommage an die Schauspielerin Evelyn Hamann, langjährige Partnerin von Loriot. Sie starb im Oktober 2007 im Alter von 65 Jahren. Ingrid Noll, geboren 1935 in Shanghai, studierte in Bonn Germanistik und Kunstgeschichte. Mit "Der Hahn ist tot", "Die Häupter meiner Lieben" und "Die Apothekerin" wurde sie zu einer der erfolgreichsten Krimi-Autorinnen Deutschlands. Produziert wurde dieses Hörspiel von DeutschlandRadio Berlin 1997. Bearbeitung von Andrea Czesienski und Regie führte Ulrike
Brinkmann. Mit Evelyn Hamann, Peter Simonischek und Rainer Heise.

Eintrittskarten zum Preis von 3,50 Euro sind für alle Hörspiele erhältlich bei Münster Information, Telefon 0251 492-2714 und im LWL-Museum für Naturkunde, Sentruper Str. 285, Telefon 0251 591-05. Weitere Informationen unter www.lwl-planetarium-muenster.de und www.dradio.de.



Pressekontakt:
Bianca Fialla, LWL-Naturkundemuseum, Telefon: 0251 591-6066 und Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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