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Mitteilung vom 01.04.08

Presse-Infos | Kultur

Kungeln, was das (Grün-)Zeug hält

Gartenmarkt im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

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Dortmund (lwl). Frühling auf Zeche Zollern - am Samstag, 5. April, lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) von 10 bis 14 Uhr zum Gartenkungelmarkt nach Dortmund ein. Unter dem Motto "Kungeln, was das (Grün-)Zeug hält" wechseln Sträucher, Blumenzwiebeln oder zarte Ableger ihre Besitzer. Im historischem Ambiente der Lohnhalle und der Alten Verwaltung können Artikel verkauft, getauscht oder einfach verschenkt werden.

Wer auf Zeche Zollern richtig "kungelt", kann so manches Schnäppchen schlagen. Denn genau diese Idee steckt hinter dem Begriff. "Der Begriff leitet sich von 'Handel treiben, feilschen, sich absprechen' ab", erklärt Museumsleiterin Dr. Ulrike Gilhaus. Hintergrund ist, dass eine mittelalterliche Stadt für Marktgeschäfte eine Marktordnung und Preise festsetzte. Wucher und freier Handel sollten außen vor bleiben. Auf dem Kungelmarkt durfte hingegen jeder seine eigenen Bedingungen aushandeln. Noch heute finden sich in alten Handelsstädten, z.B. in Soest, in unmittelbarer Nähe des Marktes Straßen, die "Kungelmarkt" heißen und an genau diesen Unterschied erinnern. Ulrike Gilhaus: "Wir möchten, dass Anbieter und Kunden unseres Kungelmarktes nach Herzenslust feilschen, tauschen oder auch verschenken, eben kungeln. In jedem Fall macht man hier wirkliche Schnäppchen, das hat sich inzwischen in Dortmund herumgesprochen."

Mit dabei ist am 5. April der BUND Herne. Er berät zum Kompostieren und allen anderen Fragen rund um's Thema Ökologie des Gartens. Für Besucher des Kungelmarkts kostet der Eintritt ins LWL-Industriemuseum 1 €.



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Tel. 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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