LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 04.03.08

Foto zur MitteilungSchülerinnen interviewen Zoe Moore, Hauptdarstellerin von "Max Minsky und ich".
Foto: LWL


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Presse-Infos | Kultur

Große Resonanz auf die SchulKinoWochen

43.000 Schüler erlebten in 550 Filmvorführungen "Unterricht im Kino"

Bewertung:

Münster (lwl). Von Aachen bis Brakel, von Rheine bis Bad Godesberg: über ganz Nordrhein-Westfalen verteilt haben sich Grund-, Förder-, Haupt-, Real-, Gesamt- und Berufsschulen sowie Gymnasien an den SchulKinoWochen NRW beteiligt, die vom 18. bis zum 29.02. stattfanden. Insge-samt 43.000 Kinder und Jugendliche durften in 550 Filmvorführungen den Klassenraum gegen den Kinosaal eintauschen. Die Verantwortlichen der Initiative FILM+SCHULE NRW, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und das NRW-Schulministerium gestartet haben, und von Vision Kino (Netzwerk für Film- und Medienkompetenz) zogen jetzt diese Bilanz.

"Wir freuen uns über diese hohe Beteiligung und darüber, wie positiv die Kinder und Jugendlichen sowie die Lehrer die angebotenen Filme zum Thema 'Kulturelle Vielfalt und Zusammenleben in Europa' aufgenommen haben", so die Veranstalter. Regisseurin Anna Justice, die mit ihrem Film "Max Minsky und ich" die SchulKinoWochen NRW eröffnet hatte, war begeistert von der Gesamtauswahl der 70 Filme, "die filmisch anspruchsvoll sind, keine Massenware, und unterhaltsam wichtige Themen für die Jugendlichen aufgreifen".

Eindeutige Höhepunkte waren die 26 Filmvorführungen, an die sich Gespräche zwischen Schülern und Filmschaffenden anschlossen: Tiertrainer Marco Heyse zeigte Klassen in Gütersloh und Herdecke, was sich hinter seiner Arbeit verbirgt. Die Schüler waren berührt davon, wie sein Filmhund Jette sich auf Zuruf "schämen" konnte. Der Schauspieler Barnaby Metschurat, kurz vorher noch auf der Berlinale, ließ in Gummersbach die Herzen der Schülerinnen nach der Vorführung von "L'auberge espagnole - Barcelona für 1 Jahr" höher schlagen.

Vom Geräuschemacher Christoph Oertel erfuhr das Schul-Publikum in Hamm, dass Pferdegetrappel noch immer mit Kokosnuss-Hälften nachgestellt wird. Die 5. und 6. Klassen aus Ahlen wollten von Regisseur Gernot Krää nach dem Film "Paulas Geheimnis" vor allem wissen, wie die gefährlichen Szenen gedreht wurden, ob die jungen Protagonisten auch im "wirklichen Leben" ineinander verliebt seien und was ein Regisseur denn so verdiene... Alles wichtige Fragen, falls ein Beruf aus dem Filmbereich später in ihre engere Auswahl kommen sollte.

Aber nicht nur die Schüler konnten etwas dazu lernen. Die Lehrer nahmen im Rahmen der SchulKinoWochen NRW an Fortbildungen teil, in denen ihnen filmpädagogische Konzepte für den Unterricht vermittelt wurden.

Auch wenn die Leinwand-Vorhänge der SchulKinoWochen NRW bis zur Ausgabe 2009 jetzt erst einmal geschlossen bleiben, ist das Projekt noch nicht beendet: Bis zum 1. April können die Schüler der 5. bis 13. Klasse, Filmkritiken zu den von ihnen besuchten Filmen schreiben und damit am gemeinsam mit "Spinxx.de - Onlinemagazin für junge Medienkritik" organisierten Wettbewerb teilnehmen. Weitere Informationen dazu unter www.filmundschule.nrw.de.

Hintergrund
Die SchulKinoWochen NRW werden veranstaltet von VISION KINO - Netzwerk für Film und Medienkompetenz und von FILM+SCHULE NRW, einer gemeinsamen Initiative des NRW-Schulministeriums und des LWL-Medienzentrums für Westfalen. Unterstützt werden die SchulKino-Wochen NRW auch von der Staatskanzlei NRW, der Filmstiftung NRW, der filmothek der jugend nrw und spinxx.de. VISION KINO ist eine Initiative des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Filmförderungsanstalt, der Stiftung Deutsche Kinemathek und der "Kino macht Schule GbR" und steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler.
Kontakt: Projektbüro SchulKinoWochen NRW beim LWL-Medienzentrum für Westfalen,
Tel.: 0251 591-3055, Mail: presse.schulkinowochen@lwl.org
www.filmundschule.nrw.de.



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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