LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 22.02.08

Foto zur MitteilungArbeitsloser Bergmann in Gelsenkirchen vor dem Fördergerüst der Zeche Graf Bismarck, 1966.
Foto: Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz, Kurt Rohwedder


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Presse-Infos | Der LWL

"Schwarze Fahnen an der Ruhr"

Vortrag zur Kohlenkrise im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

Bewertung:

Dortmund (lwl). Heute vor genau 50 Jahren gab es auf den Zechen im Ruhrgebiet die ersten Feierschichten - der 22. Februar 1958 steht damit für den Beginn der "Kohlenkrise". Mit der aktuellen Ausstellung "Schichtwechsel" erinnert das LWL-Industriemuseum Zeche Zollern an diese erste Stilllegungswelle bis 1968. Am kommenden Dienstag, 26. Februar, beleuchtet das LWL-Industriemuseum das Thema in einem Vortrag näher. Unter dem Titel "Schwarze Fahnen an der Ruhr" stellt Prof. Dr. Karl Lauschke von der Technischen Universität Dortmund politische Lösungsansätze für die Kohlenkrise vor. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt Interessierte dazu um 19.30 Uhr in sein Dortmunder Industriemuseum ein.

Der Referent gilt als ausgewiesener Fachmann für die Geschichte der Kohlenkrise. In seinem Vortrag geht er auf die Ursachen ein, stellt Akteure vor und beleuchtet Verlauf und Lösungsansätze der Krise. Die verschiedenen Aspekte veranschaulicht Lauschke mit historischem Bildmaterial. Im Mittelpunkt seiner Ausführungen steht die dramatische Entwicklung, die die Branche mitten in den wirtschaftlichen Aufschwungjahren traf: Waren 1957 noch über 600.000 Menschen im Ruhrbergbau beschäftigt, ging ihre Zahl auf 264.000 im Jahr 1968 - dem Gründungsjahr der Ruhrkohle AG - zurück.

Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr im Magazin des LWL-Industriemuseums Zeche Zollern. Der Eintritt ist frei.



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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